Brüderlich vereint

Shownotes

Zwei Brüder, Max und Moritz Feger, führen das Familienunternehmen Fegerdach in der vierten Generation. Obwohl ihre Wege ins Unternehmen unterschiedlich waren – Moritz kam durch eine 'göttliche Fügung' und Max nach akademischen Umwegen –, teilen sie die gleiche Verpflichtung, Tradition und Innovation zu vereinen. Mit humorvoller Leichtigkeit navigieren sie durch die Herausforderungen eines Generationswechsels. Erfahren Sie, wie sie ihren Werten und den Erwartungen der vorangegangenen Generationen treu bleiben, während sie gleichzeitig das Unternehmen formen und modernisieren. Ihre Geschichte macht klar: Der Harmoniewille und Humor sind ihre Geheimwaffen für nachhaltigen Erfolg. Hören Sie rein und entdecken Sie die inspirierenden Einblicke in das Leben und Schaffen dieser beiden charismatischen Brüder.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Moritz Feger trat unerwartet ins Familienunternehmen Fegerdach ein, während Max nach betriebswirtschaftlichen Erfahrungen die Führung übernahm.
  • Sie betonen, dass der familiäre Rückhalt und Spielraum entscheidend für den erfolgreichen Übergang in die vierte Generation waren.
  • Der Humor innerhalb der Familie Feger, ähnlich wie bei den literarischen Brüdern Max und Moritz, spielt eine zentrale Rolle im Führungsstil.
  • Ausbildung und junge Talente werden gefördert, um traditionelle Handwerkswerte an die nächste Generation weiterzugeben.
  • Obwohl sie unterschiedliche Stärken haben, ergänzen sich Max und Moritz in ihrer Führung und teilen eine klare Vision für die Zukunft des Unternehmens.
  • Generationsübergreifende Aufträge und Werte sind nicht nur eine Verpflichtung, sondern eine Quelle der Inspiration für die beiden Brüder.
  • Die Möglichkeit, Urlaub entspannt zu genießen, ist ein wahrer Gewinn seit dem gemeinsamen Führen des Unternehmens.
  • Die Brüder erleben den Zusammenhalt und die Stärke aus familiären Bindungen und wollen dies auf ihr Team übertragen.

Worüber wir sprechen

Führung im Familienunternehmen

Max und Moritz führen das Unternehmen Fegerdach in der vierten Generation, wobei sie die Herausforderungen und Vorteile des Familienunternehmens diskutieren.

Tradition versus Innovation

Die Brüder streben danach, traditionelle Werte mit modernen Ansätzen zu vereinen, um das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen.

Generationswechsel und Verantwortung

Der Übergang in die nächste Generation wirft Fragen der Verantwortung und der beruflichen Entwicklung innerhalb der Familie auf.

Links & Ressourcen

  • Max Feger — Max Feger ist Teil der Geschäftsführung von Fegerdach, dem Dachdecker-Meisterbetrieb Weidmann & Feger GmbH in Kronberg. Laut Kontext im Familienunternehmen bringt er neben seiner Rolle im Betrieb auch eine eigene akademische Laufbahn mit.
  • Fegerdach — Fegerdach ist ein Dachdecker-Meisterbetrieb aus Kronberg im Taunus im Rhein-Main-Gebiet und gehört zur Weidmann & Feger GmbH. Das Familienunternehmen besteht seit 1927 und wird laut Impressum von Manfred und Moritz Feger geführt.
  • Wilhelm Busch — Wilhelm Busch (1832-1908) war ein einflussreicher humoristischer Dichter und Zeichner aus Wiedensahl, der als „Urvater des modernen Comics" gilt. Er ist vor allem für seine Bildergeschichte „Max und Moritz" bekannt, die seine satirischen Werke und seinen scharfsinnigen Humor exemplarisch zeigen.
  • Rhein-Main-Gebiet — Das Rhein-Main-Gebiet, offiziell als Metropolregion FrankfurtRheinMain beschrieben, umfasst weite Teile von Hessen sowie angrenzende Gebiete in Rheinland-Pfalz und Bayern. Es zählt zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands und Europas.
  • Familienbetrieb — Ein Familienbetrieb ist ein Unternehmen oder Geschäft, das sich im Besitz einer Familie befindet und von ihr geleitet oder betrieben wird. Der Begriff betont die familiäre Eigentums- und Führungsstruktur.

Erwähnt in dieser Episode

  • Moritz Feger (Person) — Moritz ist der andere Bruder, der unerwartet zum Familienunternehmen stieß und eine zentrale Rolle im Übergang der Führung einnimmt.
  • Humor in der Führung (Konzept) — Ein Kernelement im Führungsstil von Max und Moritz, inspiriert durch ihre literarischen Namensvetter.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Bobcast.

00:00:03: Dein Podcast für alle, die den Mittelstand

00:00:05: mutig

00:00:12: gestalten!

00:00:28: Heute zu Gast bei mir, Max und Moritz Feger.

00:00:32: Zwei Brüder die vierte Generation eines Familienunternehmens, Fegerdach ein Unternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet – und ein Unternehmen das gerade den Übergang in der nächsten Generation gemeinsam gestaltet!

00:00:44: Besonders spannend, die beiden Brüder sind auf ganz unterschiedliche Wege in dieses Unternehmen und ihre Rolle gekommen.

00:00:50: Wir sprechen heute darüber was Nachfolge für die beiden bedeutet?

00:00:53: Was es bedeutet als Bruder gemeinsam zu führen individuell und fürs Unternehmen und was ihnen hilft und sie stärkt in diesem Prozess.

00:01:01: Und natürlich kommen wir auch nicht daran vorbei dass die beiden heißen wie sie heißen nämlich wie die zwei berühmtesten Brüter der Literaturgeschichte Max und Moritz.

00:01:10: Viel Spaß mit dieser Folge, Bobcast mit Gast.

00:01:14: So ihr beiden!

00:01:18: Weidmann und Fega in der vierten Generation... Ich steig direkt ein.

00:01:22: also wir kennen uns ja schon genau und ich habe euch so eine ähnliche Frage tatsächlich schon.

00:01:27: wenn im anderen Kontext gestellt Wenn man so einen Unternehmen übernimmt, so ein Traditionsunternehmen und auch Familien geführt dann steht man immer auch so ein bisschen auf den Schultern der anderen Generation.

00:01:40: Wann hat ihr zum ersten Mal gespürt, dass dieses Unternehmen nicht nur ein Arbeitsplatz ist sondern vielleicht auf einen Auftrag?

00:01:49: Seitdem wir klein sind... Wir sind da mit aufgewachsen.

00:01:55: also ich glaube es nicht das wir irgendwie ab dem Punkt in der Firma das schon gespült haben.

00:01:59: das war schon für uns immer Allgegenwärtig.

00:02:02: Also ich bin noch mit drei Generationen in der Firma groß geworden, das heißt Großvater-Vater und ich.

00:02:07: Max kam bei deinem Nachgang erst dazu und es war eigentlich schon in unserer Kindheit total fest verankert dass Firma eigentlich wie ein Familiemitglied überall mit dazukommt.

00:02:17: Ja

00:02:18: immer.

00:02:18: Immer

00:02:19: mit dabei?

00:02:19: Immer!

00:02:20: Beim Mittagessen bei der Oma haben die Differanten angerufen also von ganz klein auf hat man alles mit in die Wiege gelegt bekommen.

00:02:29: Ob es der Stress ist bei, ja sagen wir mal ökonomischem Downturn beispielsweise oder auch die guten Zeiten wenn's halt mal toll läuft und so das kriegt man von ganz früh mit aber den Auftrag wirklich erkannt.

00:02:43: Das kam deutlich später.

00:02:45: Ist auch unterschiedlich glaube ich bei euch beiden.

00:02:47: Ja ich weiß jetzt schon ein bisschen Moritz Du warst ja als Erster da.

00:02:51: Ich weiß gar nicht, ob man das so sagen kann aber im Unternehmen groß geworden.

00:02:55: Wann wusstest du hey dieses Unternehmen wird eine Nachfolge brauchen und ich werde es sein der in die Geschäftsführung geht?

00:03:04: Also ich bin hier eigentlich mehr in das ganze Thema reingefallen.

00:03:08: durch eine jetzt im Nachgang eine göttliche Fügung würde ich etwas sagen.

00:03:18: Und hat viel, viel Mist im Kopf und hatte einen ganz anderen Weg eingeschlagen.

00:03:21: Ich wollte eigentlich Informatiker werden.

00:03:23: Ja klingt komisch ist aber echt so!

00:03:25: Und habe in meiner Sturm- und Trankzeit ein bisschen bis gebaut oder Bullshit wie man heutzutage sagt.

00:03:31: Das wurde natürlich damit aufgearbeitet indem ich den Quatsch den nicht gemacht hab und der auch ein bisschen Geld gekostet hat.

00:03:39: Damit abgearbeitet dass sich bei uns ins Familienunternehmen quasi geschickt wurde.

00:03:44: Ins fägerische Gulag um meine Schulden abzubezahlen.

00:03:49: und das hat dann mein Vater, oder ja unser Vater tatsächlich entschieden.

00:03:54: Und dann sagt ab morgen sechs Uhr stehst du auf gehst mit auf die Arbeit und die Ferien sind ab sofort meine Zeit.

00:04:00: Du kommst mit dem Betrieb und es hat dann irgendwie nach zwei Tagen so viel Spaß gemacht dass ich grundsätzlich meine ganzen Ideen die ich hatte mit Informatik studieren und vielleicht irgendwas anderes machen alle über Bord geworfen haben gesagt ich mache das.

00:04:11: und dann fing das Ganze an eine gewisse Gestalt anzunehmen, in Form von Ausbildung im anderen Betrieb.

00:04:18: Ein recht großen Betrieb auch aus dem Rhein-Main-Gebiet.

00:04:22: Bewusst gewählt weil ich wollte wissen wie das funktioniert in größeren Sphären und dass vielleicht ja runterbrechen ein bisschen auf uns mal so gucken wir andere das Hand haben.

00:04:32: Ja dann ging es recht schnell Leere gemacht Geselle gemacht Dachdeckermeister gemacht Spenglermeister gemacht Dann betriebswirt des Handwerks Und dann irgendwann noch die öffentlichen Bestellungen.

00:04:42: ja und jetzt bin ich Geschäftsführer Mit unserem Vater zusammen und der Max ist jetzt noch relativ frisch mit dazu gestoßen, aber er ist jetzt auch mit dem Betrieb.

00:04:50: Bevor ich Max gleich frage wie so sein Weg war als ich dir gerade zugehört habe, hab' ich mich gefragt... Als du dann angefangen hast, also das hat dir Spaß gemacht, du hast andere Sachen über Bord geworfen im Kopf Und dann hast du angefangen dich auszubilden sag ich mal Hast du dich ausgebildet auf das Ziel Ich werde Geschäftsführer?

00:05:09: Oder hast Du Dich Ausgebilded Auf Das Ziel?

00:05:11: Ich arbeite hier in einem Unternehmen.

00:05:12: Spannende

00:05:12: Frage habe ich jetzt so einen Nachgang?

00:05:14: gar keine Erklärung auf Anhieb.

00:05:16: Ich hätte es fast gesagt, nee weil ich soweit im Voraus gar nicht denke.

00:05:20: Also in dem Moment wollte ich eigentlich nur den Job gut machen und nicht irgendwie... Keine Ahnung wo sehe ich mich in drei Jahren?

00:05:28: Das ist mehr so working by doing.

00:05:31: Es ist passiert!

00:05:32: Ja ich hab's geschehen lassen.

00:05:35: Genau und ich muss mich ein bisschen zurückhalten jetzt den Max zu fragen.

00:05:37: Ich habe nämlich noch eine Frage erinnerst du dich an einen Moment wo Du bewusst entschieden hast Ja, ich mache das jetzt.

00:05:45: Ich übernehme die Geschäftsführung.

00:05:47: Das ist relativ einfach zu sagen – es war der Tod unseres Großvaters, wo dann erst mal Anteile von einer Person auf die Nächste übergegangen sind und ... Es war vielleicht ein halbes Jahr später gab's morgens eine Situation da hat unser Vater gesagt zur ganzen Mannschaft so... Ich hab' jetzt jahrelang Personal gemacht, Moritz hat Anteil übernommen Darf er die lustigen Sachen des Jobs da sein als Dachdecker übernehmen.

00:06:12: Er macht jetzt Personal, ohne mir natürlich war Bescheid

00:06:15: zu sagen.

00:06:17: Also es war mal richtig eiskalt geduscht.

00:06:18: aber gut okay irgendwie haben wir auch das gemanagt bekommen ist halt alles wirklich learning by doing und Da habe ich glaube ich erst mal so ein bisschen Das ganze Gewicht des Selbstständigen da seins auf mir gespürt.

00:06:31: so richtig

00:06:32: weil auch da die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern Dass das monatliche Einkommen immer da ist, dass die Rechnung geschrieben sind.

00:06:38: Diese ganze Thematik halt damit einher geht und das wird einem glaube ich erst in dem Moment bewusst.

00:06:42: Vorwahrbar

00:06:42: man recht geschützt noch durch Vater, Großvater...

00:06:47: Ja kann nicht gut nachvollziehen was du sagst!

00:06:50: Und dann gab es irgendwann mal so einen Moment.

00:06:51: wir gucken ja jetzt erstmal dort drauf wie kommt ihr eigentlich zusammen als Geschäftsführer von Vegardach?

00:06:57: Irgendwann gab's einen Moment wo du Max ins Unternehmen kamst.

00:07:02: erzählen uns mal

00:07:03: Ich kam ins Unternehmen vielleicht muss ich ein bisschen weiter ausholen, damit man so meinen Background auch ein bisschen dazu versteht.

00:07:08: Ich habe irgendwann mal angefangen Jorah zu studieren, hab das aber nach zwei Jahren hingeworfen und bin dann in die Richtung BWL gegangen.

00:07:15: Hab mich so durch die Weltgeschichte studiert, war an vielen schönen Orten, hab da studiert... Und im Anschluss dann auch mal irgendwann was gearbeitet.

00:07:24: So beratungstechnisch war ich da unterwegs also habe viel so im Bereich bwl ganz breiten Schwerpunkt studiert Und habe mich dann, nachdem ich so beratungstechnisch ein bisschen gearbeitet hatte auch selbst versucht an verschiedensten Fronten.

00:07:37: Das waren so Themen wie Energieberatungen beispielsweise oder Fachkräftevermittlungen in denen ich versuchte ab Fuß zu fassen mal mehr Mal weniger erfolgreich und dann irgendwann kam die Kreuzung in der wir entscheiden mussten macht das Sinn ob Ich mit dazukomme oder nicht?

00:07:54: Und mein Bruder und mein Vater haben mir da sehr die Hand gereicht und gesagt es wäre schön wenn ich dabei wäre Und dann habe ich mich dazu entschlossen, auch mit einzusteigen.

00:08:02: Wer hat wem gefragt?

00:08:04: Mein Bruder mich!

00:08:04: Das war nicht kein Fragen.

00:08:06: Es war eigentlich alternativ los.

00:08:08: Hat mal jemand bei uns in der Regierung gesagt... Wer

00:08:11: hat's wem

00:08:11: gesagt?!

00:08:13: Nein Quatsch was!

00:08:14: Er ist gefragt worden von mir aus einer Situation wo wir beide uns entscheiden mussten, wo geht es weiter und wo wollen wir hin?

00:08:21: und da wir halt ein sehr wirklich sehr enges Brüderliche Spann zwischen uns haben, das ist auch ein Stück weit historisch geschuldet.

00:08:30: Da wir in einer Situation in der Familie hatten wo wir eng zusammen gerückt sind und seitdem sehr sehr sehr eng miteinander sind also fast schon Seelen verwandt wird ich jetzt mal so behaupten oder?

00:08:42: Ja.

00:08:42: Achso ja ich weiß.

00:08:44: Und dadurch habe ich ihn halt gefragt weil an diesem Punkt habe ich gemerkt stehen wir gerade beide wo wollen wir hin?

00:08:50: du hast auch glaube ich gar nicht so lange gezweifelt oder gar nicht gelang.

00:08:53: mit dir gehadert eigentlich gar nicht

00:08:56: Nee, ich muss sagen also der Gedanke hat mich nie aktiv beschäftigt.

00:09:00: Der Gedanken hat mich nicht aktiv beschäftigen ob ich weil es ja auch nicht meins ist worüber ich beherrschen kann sozusagen diese Firma.

00:09:09: deshalb hat mich das in meiner Gedankenwelt glaube ich nie so aktiv beschäftig ob ich da einsteigen möchte oder nichts sondern vielleicht dann auch eine Diva die auch gezogen werden möchte ne?

00:09:20: Also kann man sie auch betrachten.

00:09:22: Aber natürlich geistert, dass irgendwo im Unterbewusstsein rum definitiv aber nie so greifbar.

00:09:29: Man macht sich von außen Gedanken.

00:09:30: wir haben auch selbst in der Zeit wo ich jetzt nicht aktiv mitgearbeitet habe In dem Sinne haben wir schon natürlich auch darüber gesprochen Auch wenn der Sachverstand mir dann noch etwas ferner war als heute Natürlich aufgewachsen in einer Firma viel mitbekommen und so weiter Weiß man einiges über die Firma aber halt doch nicht alles.

00:09:49: es ist heute ein bisschen anders.

00:09:51: Und durch dieses so ein bisschen Wissen, was ich schon früher hatte beschäftigt man sich dennoch dann mit diesen Gedanken wie entwickelt meine Firma?

00:09:58: und so weiter gibt mir auch mal irgendwie vielleicht einen guten Rat.

00:10:01: Vielleicht auch manchmal nur dummes Geschwätz aber man versucht trotzdem so ein Bisschen beizutragen Und das hat sich jetzt eigentlich, wenn man's mal genau betrachtet nur intensiviert.

00:10:10: Also es hat sich nicht geändert sondern ist einfach nur intensiver geworden so würde ich sagen.

00:10:14: Ich würd ganz gerne auf den Moment nochmal ganz kurz als du gesagt oder gefragt wurdest in das Unternehmen mit dazu zu kommen.

00:10:24: Max, wenn du mal in den Moment zurück gehst wie viel gefühlte Freiheit hattest du dich zu entscheiden?

00:10:32: Hundert Prozent!

00:10:33: Und was lässt dich so?

00:10:34: Also das kam ja relativ, also kurzes überlegen und dann... Ja

00:10:38: da ist ja das tolle an Familie.

00:10:40: Wenn das jemand anderes gewesen wäre der mir dieselbe Möglichkeit, Chance Option gegeben hätte mit dem selben Wortlaut hätte ihm wahrscheinlich eine geknallt.

00:10:51: Aber innerhalb der Familie ist auch eine relativ Eine tolle Aufforderung kann immer noch in Hand reichen sein.

00:10:59: So würde ich es jetzt verstehen, rückwirkend würde ich sagen.

00:11:01: Für

00:11:01: die Zuhörer muss man vielleicht einfach mal sagen dass ich gesagt habe da liegt ein Vertrag unterschreibt den.

00:11:10: Das

00:11:10: war eigentlich die genaue... also war Otto ne?

00:11:14: Da liegt einen Vertrag von dich unterschraubt den Marc und steig jetzt hier mal mit rein.

00:11:18: Allerdings hat man das auch vor.

00:11:19: durch viele Gespräche war das, was der Max auch gerade gesagt hat im Vorfeld.

00:11:23: Innerhalb der Familie ist Firma permanent omnibresent und man redet über Probleme.

00:11:27: Man probiert auch ein Stück weit sich zu reflektieren über andere Menschen ob man da falsch ist oder richtig ist.

00:11:32: Und dadurch wusste er eigentlich so ziemlich genau wo ich, unser Vater, wo er steht, wo auch die Firma steht.

00:11:39: Deswegen ja es war absolut alternativ los!

00:11:43: Das ist ja auch wiederum das Schöne bei der Familie.

00:11:45: wenn ich in einen fremden Job reingehe dann bin ich erstmal von einem Haufen Fragezeichen umgeben und braucht ganz lange um festzustellen, dass mein neuer Chef ein Idiot ist.

00:11:54: Beispielsweise bei der Familie weiß ich das schon!

00:12:00: Nein, aber da kenne ich die Wacken.

00:12:02: Da weiß ich damit umzugehen.

00:12:03: Da habe ich es mehr verinnerlicht als alles andere und deshalb ist der Umgang dann auch einfach.

00:12:07: wie gesagt so der ist von Grund auf ein bisschen rabiata zwischen uns würde ich jetzt einfach mal behaupten Aber sehr direkt aber nicht dass es irgendeinem von uns schadet ganz im Gegenteil Sondern das also die Firma gewinnt dadurch enorm weil wir keinen plattform Mund nehmen müssen in irgendeiner Situation sondern Ganz offen über Dinge sprechen können.

00:12:25: Das ist in einem anderen Berufsumfeld.

00:12:27: Habe ich das in meiner Vergangenheit so wahrgenommen, als dass es ein Thema was für einen Scheitern lässt?

00:12:32: Was Team-Schalter lässt und so weiter.

00:12:34: Das haben wir nicht.

00:12:34: Ja heute nennt man das ja Psychologische Sicherheit.

00:12:37: Ich bin ja an der Stelle oder ich behaupte, dass zumindest meine Geschwister mögen mich korrigieren aber keine Blinde die von Farben spricht.

00:12:44: also ich bin auch in einem Unternehmen Zhaushalt groß geworden Und bei uns saß jetzt das Unternehmen nicht am Tisch.

00:12:50: Ich finde das eigentlich ein schönes Bild Moritz sondern es war immer da.

00:12:53: Also vielleicht war's an dem wir uns immer gesetzt haben, wenn wir dann zusammen kamen.

00:12:58: Dann war auch das Unternehmen Gespräch und das ist, finde ich spannend dass du es sagst denn das hatte ich im Kopf Max.

00:13:04: Es ist ja wie so ein eigener Onboarding Prozess.

00:13:06: ob man durch die Tür geht die einem da so die ganze Zeit aufgehalten wird ist eine andere Sache.

00:13:11: aber ja man kriegt einfach schon viel mit.

00:13:13: Ich glaube das war so auch so ein bisschen der Gedanke ne?

00:13:15: Ja es gibt so einen Wort Das für mich sehr gut beschreibt Dass in Familienunternehmen Eintreten und Verantwortung übernehmen.

00:13:23: Und dann letztendlich auch das Familienunternehmen führen, da gibt es noch mal so unausgesprochene Aufträge.

00:13:30: Also das eine ist so was man sich sagt und dann gibt's zu Generationenaufträge.

00:13:35: Würdet ihr sagen, dass habt ihr auch?

00:13:39: Ja echt definitiv ja!

00:13:42: Das Thema ist für mich wenn ich es richtig verstehe so ne Art Legacy und ich glaube da zählen wir extremst von unseren Vorfahren.

00:13:50: Dieser Anspruch an Korrektheit, der Anspruch um Aushelfen und Kameradschaftlichkeit usw.

00:13:57: Der lebt definitiv nicht nur in uns sondern auch in dem was wir so mit unseren Mitarbeitern und unserer Firma generell und Kunden veranstalten ist.

00:14:04: Lebt es da deutlich weiter würde ich sagen?

00:14:06: Und das ist ein ganz impliziter Auftrag.

00:14:08: Also eine ist die bestimmte Werte die schon im Unternehmen aufgebaut wurden und die Werte ist miteinander.

00:14:15: Würdest du sagen Moritz, da gab's noch einen anderen Generationenauftrag

00:14:18: Wir hätten nicht nur die Werte von früher, sondern auch unsere Werte mit reinbringen.

00:14:23: Zu unserer Firma ganz vielleicht hat man das ein bisschen kurz versteht, einen kurzen Überblick.

00:14:27: Wir sind mittelständiges Familienunternehmen in vierter Generation jetzt und haben knapp vierzig Mitarbeiter und sind im direkten Vergleich zu anderen Dachdeckerbetrieben.

00:14:35: Von der Altersstruktur sehr jung.

00:14:38: Wir haben so eine Alter- und Altersdurchschnitt von knapp zwei und drei Jahren ne?

00:14:42: Zwei und drei fünf Jahre.

00:14:43: Irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit, bilden sehr viel aus.

00:14:46: Und immer wieder diese alten Tugenden vom Dachdecker-Handwerk, den neuen Generationen.

00:14:52: Wie sie auch alle heißen gehen Z von keine Ahnung.

00:14:54: wie sind die nicht mehr aufwurscht?

00:14:56: Das zu übergeben das ist schon eine Aufgabe und da stoßen wir auch manchmal nicht an unsere Grenzen.

00:15:01: aber wir stoßen manchmal an Bedingungen wo wir feststellen Pah!

00:15:05: Das hätte ich jetzt so nicht gedacht dass es doch so schwer ist.

00:15:08: Aber wir kriegen das alles immer gemeistert Auch weil wir das sehr offen im Team immer kommunizieren.

00:15:14: Allerdings ist es nicht so wie man das früher vielleicht vom Handwerk kennt, dass er nur geschrien wird sondern wir probieren das auf einer Augenhöhen-Ebene zu machen.

00:15:21: Das geht nicht immer, das liegt in der Natur der Sache auch von der hierarischen Struktur.

00:15:28: aber im Großen und Ganzen klappt das glaube ich ganz gut um diese Werte den jungen Leuten zu vermitteln.

00:15:31: das ist manchmal nicht so einfach.

00:15:32: Es beginnt mit Pünktlichkeit Zuverlässigkeit Vertrauen.

00:15:37: Da reden wir regelmäßig mit dem jungen Menschen drüber einfach ums immer wieder Gebetsmühlenartig zu verankern im Gedächtnis und da sind wir eigentlich auf einem guten Weg.

00:15:46: Wir haben ein gutes Team, aber junge Leute brauchen halt heutzutage etwas mehr Führung.

00:15:51: Das würdet auch ihr sagen

00:15:54: Aber es ist schlimm man wächst ja mit seinen Aufgaben.

00:15:57: Die Zeit verändert sich einfach.

00:15:59: Ja Ich würde so ein bisschen rüber gehen.

00:16:02: in jetzt steht ihr mir gegenüber Und wenn man so einen ersten oberflächlichen Blick nimmt dann wird man sagen auch ich sehe sofort viele Ähnlichkeiten ganz Oberfläche von außen, ungefähr gleiche Größe, ungefähr ähnliches Alter.

00:16:16: Jetzt seid ihr auch noch gleich gekleidet weil ihr beide den Fegerdach... ich weiß nicht ob es ein Pullover ist oder eine Weste anhabt genau.

00:16:22: Ihr habt trakt beide schwarz und ich weiß von euch ja da gibt es viele Ähnlichkeiten, da gibt das aber auch viele Unterschiede in dem Moment wo ihr als Brüder diesen Weg gemeinsam gestartet seid.

00:16:36: Wir sind jetzt zwei Geschäftsführende, wir führen das Unternehmen zusammen.

00:16:40: Was war euch besonders wichtig für euch als Brüder?

00:16:44: Ich würde mal sagen, dass es wie bei der Ehe also eigentlich ändert der Ring jetzt prinzipiell nix und ich glaube das ist auch das was uns durch den Kopf ging.

00:16:53: Also außenrum darf sich gar nichts ändern.

00:16:55: Das Innenverhältnis muss genauso bleiben wie vorher war Und das steht auch nicht zur Disposition.

00:17:02: Das ist unverhandelbar, egal wer da irgendwie versucht dran zu rütteln... ...das ist nicht zulässig, darf man nicht!

00:17:11: Und das war die Grundprämisse glaube ich für uns und deshalb hat das auch nicht so einen starken symbolischen Charakter gehabt um ehrlich zu sein sondern es ist einfach weiter gelaufen wie vorher weil uns beiden klar war dass die Schienen in die gleiche Richtung laufen.

00:17:23: Wir

00:17:23: haben extrem großen Ergänzungsgrad, das ist glaube ich ein ganz wichtiger Punkt bei uns.

00:17:30: Max ist eher so der Theoretiker und ist so Zahlen, Datenfakten und Analyse überhaupt nicht mal sehr stark.

00:17:38: Und ich bin eher so ... weiß ich jetzt noch nicht wie ich mich selbst beschreiben soll aber ich glaube es ist eher der technische virtuell Denkende der auch so probiert Konstruktionstechnik in die Tiefe reinzugehen kann räumlich da mir wahrscheinlich etwas mehr vorstellen.

00:17:55: Aber wir haben jedem und das ist glaube ich der Hauptpunkt, warum es bei uns auch so gut funktioniert.

00:17:59: Also einmal dass wir als Kinder schwer... Schwer jetzt das falsche Wort schnell zusammenrücken mussten und schnell auch funktionieren mussten als Konstruktfamilie und auch schwer zusammengehalten haben und einmal dass wie jedem dem anderen komplett seine Freiräume lassen in diesen Spezifikationen die jeder hat Und natürlich immer wieder auch das gleiche Wort man muss auch gönne können.

00:18:23: also es ist halt auch so.

00:18:25: Er ist manchmal morgens bis hier später, dafür bin ich bis hier früher.

00:18:27: Dafür gehe ich auch manchmal zwanzig Minuten vor ihm, er bleibt dann abends etwas länger und umgekehrt genauso.

00:18:32: aber wir fangen nicht an aufzuwerten.

00:18:33: das haben wir noch nie gemacht

00:18:35: Und was mir immer... also ich darf an Stellen ja auch mit euch arbeiten und was mir von vorne rein oder jetzt hier als ihr ins Studio reingekommen seid immer auch noch zusätzlich auffällt.

00:18:45: es ist immer Humor mit dabei.

00:18:48: Das hat sich trinken uns nicht.

00:18:52: Und dann ist es natürlich ein bisschen augenfällig, dass ihr und jetzt stelle ich euch die Max-und-Muritz-Fragen.

00:19:00: Denn was ich noch so erinnere von Max und Muritz ... Das waren zwei Brüder, die haben Streichel gespielt.

00:19:06: Es gab einen Planer, dann gab's einen Ausführer.

00:19:08: aber da will ich gar nicht hin.

00:19:11: Ihr tragt den Namier seit Geburt.

00:19:13: Habt ihr euch irgendwann mal gedacht

00:19:15: hey

00:19:16: das sind so total wir?

00:19:18: Ja, was kam zuerst?

00:19:20: Weiß ich nicht.

00:19:20: Das sind total wir.

00:19:22: Nee eigentlich nicht!

00:19:24: Ich hätte jetzt gesagt das unsere Natur dass wir genauso sind einfach

00:19:27: also...

00:19:28: Also nicht das als Vorbild nehmen sondern dass wir an vielen Stellen so vermeintlich humorvoll sein können für einige wenige Zuschauer.

00:19:40: Ist das Geschehens ja ist auch irgendwie nie wieder gelegt

00:19:43: Ist ja nicht so, als wäre unser Vater jetzt nicht unsere Mutter komplett humorbefreit und wir sind jetzt irgendwie die Reinkarnation der zwei.

00:19:50: Unser Vater hat schon relativ starken Schalke im Lacken.

00:19:53: Du kennst ihn ja auch inzwischen?

00:19:56: Auch da nochmal Lobend.

00:19:57: Ja das hast du wirklich sehr gut gemacht, Vanessa!

00:19:59: Und wir haben echt am Anfang gedacht, oh wird's mit unserem Vater... Das ist ja manchmal auch ein ganz schöner Knochen.

00:20:06: Ob das so harmoniert mit dir aber das haste du wirklich ... Sehr gut gemeistert muss ich wirklich sagen.

00:20:11: also das war Eindrucksvoll, weil du hast ihn sehr schnell entwaffnet und ein Stück weit auch auf das Thema zurückgeführt was wir ja haben diese Übergabe der Generationen wie wir das alles händeln wollen.

00:20:23: Und es hat sehr gut geklappt und am Anfang habe ich echt meine Bedenken damit gehabt.

00:20:26: Ob sie überhaupt klappen?

00:20:27: Ich komme nochmal entschuldigt dass sich noch einmal stresset auf Max & Moritz.

00:20:31: Ja die beiden sind ja bekannt Dinge auch also die Wilhelm Busch max und moritz Dinge auch mal ordentlich aufzumischen.

00:20:38: Gab es Momente jetzt in dieser Zeit, wo ihr schon zusammenführt?

00:20:42: Wo ihr gesagt habt, ah ja okay.

00:20:43: Das würden die Generation vor uns mit Sicherheit anders lösen aber wir machen das jetzt so.

00:20:49: Nee den Durchsetzungswillen haben wir noch nicht gefunden.

00:20:53: Nein!

00:20:54: Es gibt mit Sicherheit... Dadurch, dass es ein altes Unternehmen ist sind auch

00:20:58: viele

00:20:59: Wege einfach schon gut eingelaufen und dann ist das gar nicht so einfach jetzt von gestern auf heute bestimmte Sachen komplett über den Haufen zu schmeißen.

00:21:07: Wenn ich jetzt an größere Veränderungen denke, dann ist eine die uns bevorsteht wo wir aber alle unisono in die gleiche Richtung gehen.

00:21:13: wiederum ist das Thema Software was uns sehr stark beschäftigt in letzter Zeit.

00:21:18: Ich glaube das beschäftigt so gut wie jeden Unternehmer da draußen im Moment Und das ist eine große Veränderung, aber wie gesagt da ist jetzt der Rebellionswille nicht so wirklich dabei.

00:21:29: Sondern man versucht ja auch immer... Das ist auch nicht unsere Art irgendwie Sachen über einen Haufen zu schmeißen um mal zu gucken ob es funktioniert oder nicht sondern wenn dann sind das irgendwie immer taktische kleine Veränderungen.

00:21:41: gucken ob's funktioniert okay passt nächster Schritt wir bauen darauf auf.

00:21:45: So würde ich sagen geben wir eigentlich an alles dran.

00:21:49: Du hast ja schon gesagt, ich habe euren Vater ja auch kennenlernen dürfen.

00:21:52: Ihr habt ja alle auf eure Art und Weise immer wieder Dinge neu probiert, also bewusst probiert ausprobiert, Chancen genutzt.

00:22:03: Moritz du hebst die Augenbrauen.

00:22:05: würdest du das anders

00:22:06: sehen?

00:22:06: Ne ne, ich sehe das genauso dass wir schon einiges immer wieder probieren oder immer wieder uns nachjustieren.

00:22:12: allerdings bist du die erste und die einzige die es geschafft hat Coaching Technik sich dazu etabliert.

00:22:16: Nimm das jetzt mal.

00:22:17: Als Komplikant

00:22:17: kannst du als Kompliment nehmen, dass so war es auch gedacht, aber

00:22:20: definitiv

00:22:21: die einzigste Geschichte.

00:22:23: Stimmt.

00:22:24: Ja da hab ich gleich übernachgedacht.

00:22:25: Aber ist richtig ja.

00:22:26: Ich habe

00:22:26: es früher mal anklicken lassen, das hat aber relativ schnell... Wie soll ich sagen?

00:22:32: Was soll denn das?

00:22:35: Kann das doch

00:22:35: alles?

00:22:36: Spannenderweise haben wir da in einem anderen Podcast mit der Petratisch auch drüber gesprochen, weil ich hatte sie gefragt.

00:22:42: Das ist auch eine Unternehmerin und ich hatte Sie gefragt was hättest du gerne früher gewusst und anders gemacht?

00:22:47: und er hat sich gesagt ja meinem siebenzwanzigjährigen Ich, das war der Moment wo sie ins Unternehmen reingegangen ist Da hätte ich gerne schon gewusst Und ihr gesagt nimm dir jemanden dazu für diesen Generationenwechsel.

00:22:57: und dann hat sie gesagt es hätte aber wahrscheinlich komisch geklungen.

00:23:01: Also auch da verschiedene Generationen ja auch legitim und das darf man gut im Blick haben, wo kommen die anderen her?

00:23:08: Was ist bekannt was es unbekannt so.

00:23:10: Ja was ich allerdings zu dem ganzen Thema noch dazu sagen möchte.

00:23:14: Ich meine klar auf der einen Seite haben wir mit unserem siebzigjährigen Vater haben wir natürlich auch jemanden der auch das muss man wirklich ganz hoch mit auch in die Gleichung einrechnen extrem viel Erfahrung mit sich bringt und auch schon Sachen erlebt hat gerade so Thematik Corona Ukraine Krieg, Materialmangel, Personal Stress und sowas.

00:23:34: Das kommt einem so vor als sind es immer wieder Zyklen die immer mal wieder so passieren und er hat schon davon zwei oder drei schon miterlebt.

00:23:41: und gerade während Corona wo ja wirklich die ganze Welt Kopf gestanden hat, hatte er sehr viel Ruhe mir gegeben weil ich wusste dass er das alles immer etwas wie soll ich sagen neutralisiert die ganze Aufregung mit Blick nach vorne.

00:23:55: und da war ich immer wieder über diese Erfahrung die da mit dem Raum stand sehr froh dass ihr habt

00:24:00: Auch das Thema Nachfolge, also auch das ist ja ein Erfahrungstopf in dem wir da reingreifen dürfen.

00:24:07: Und ich glaube, dass dieses Mal deutlich ruhiger ab als die letzte Nachfolger von unserem Großvater an unseren Vater.

00:24:15: Das war auch

00:24:16: total lustig, als ich mit Großvaters Vater zusammen in die Firma gekommen bin oder mit dem gearbeitet habe und es gab immer so diese kleinen Reibereien zwischen Vater und Sohn, also mein Opa gegen unseren Vater Und dann kommt der Enkel mit in den Betrieb.

00:24:30: Der erste Enkel, der Dachdeckerwil, das ist natürlich für unseren Großvater ein Riesennummer gewesen.

00:24:35: Er war stolz wie Bolle, weil er meist der Feier der Rotze und Wasser geholpt, obwohl es... ... ja, von dem Jahr neunzehntundundertiebendzwanzig geboren wurde.

00:24:41: Also auch viel miterlebt im Leben!

00:24:43: Und auch kernisch hart und knochen.

00:24:46: Dann sitzt er da hinten und heult und dann komme ich an die Firma und bin ganz so stolz.

00:24:50: Da hat man schon gemerkt hier und da greift der Opa Richtung Enkel eher als Richtung Sohn.

00:24:54: und das war einfach eine Situation.

00:24:57: Damals fing das an, dass Dachdecker selber ihre Kräne kaufen.

00:25:00: Und mein Vater hatte eine Idee, dass wir einen Kran kaufen und der Opa gesagt, nee, viel zu teuer brauchen wir nicht.

00:25:05: Will ich nicht!

00:25:06: Und mein Opa hat früher die ganzen Finanzen in der Firma noch gemacht wo wir noch etwas kleiner waren wirklich alle also mit Klatte auf

00:25:13: bemerkenswerten

00:25:14: Buchführungen halt.

00:25:16: Nicht hackbar muss man dazusagen.

00:25:18: Also Vorteil früher ja heute geht es nicht mehr so mit Datef und Konsorten.

00:25:23: und dann hatten meine Opa ganz klar ne Absage.

00:25:25: meinem Vater erteilt's gibt kein Kran.

00:25:27: Und dann kam ich irgendwie die Viertelstunde später und gesagt, wir brauchen neue Kantonbank.

00:25:30: Mein Opa, ja klar, da haben wir was kostet hier.

00:25:31: Dann guck ich schon mal auf der Bank, was wir da zusammenkratzen können.

00:25:34: Ja?

00:25:34: Und mein Vater hat neben dran gestärkt in seinem Kopf geschüttelt, das ist aber... Ich bin seit dreißig Jahren hier in den Betrieb und ich frage mich wegen dem Kran und kriegten einen eingesagt.

00:25:42: und der Klane kommt jetzt hier um die Ecke auf natürlich hessisch Blatt.

00:25:46: und dann

00:25:46: dachte mein

00:25:47: Opa... Ja, ja, klar!

00:25:48: Brauchen wir es im Hochzeichen, sagt er, das brauchen wir.

00:25:49: Diese Reibereien haben wir permanent irgendwie so ein Stück weit gehabt.

00:25:52: Das war auch richtig lustig.

00:25:53: Da lebt halt auch das Familienunternehmen untereinander.

00:25:56: Kann ich mir gut vorstellen.

00:25:57: Ich hatte gerade schon den Gedanken es euch zu fragen, ich frage sie jetzt mal was ist besser geworden seitdem ihr zu zweit führt?

00:26:05: Der Urlaub!

00:26:08: Das war früher... das hat keinen Spaß gemacht.

00:26:13: Jetzt weiß ich wovon du sprichst oder ich habe eine Ahnung aber erklär noch einmal was du meinst.

00:26:17: Das ist einfach mit der Personenzahl, die wir inzwischen haben einfacher.

00:26:22: Wenn man weiß es sind zwei vor Ort und wir haben das immer so geregelt dass immer zwei gucken, dass sie vor Ort sind von einer Geschäftsführung.

00:26:28: Das ist einfacher zu handeln.

00:26:30: Das war früher nicht schön weil man ist permanent beim Kopf voran das läuft das alles abgesprochen habe ich was vergessen.

00:26:36: auch das passiert.

00:26:37: Dass ich dann mal im Urlaub sitze.

00:26:40: Ah, du hast den Größtbauer nicht bestellt oder hast den Abruhrunternehmer nicht beschaltet.

00:26:43: Du hast die Anträge nicht gestellt.

00:26:45: Straßensperrung Frankfurt-Hölle, das vergessene Woche.

00:26:48: Das abzugeben rutscht so automatisch zwei Wochen nach hinten.

00:26:52: Das passiert und das ist halt mit anderen Leuten viel viel... Also was sind mit anderen Leute Quatschen?

00:26:56: Mit Bruder und Vater im Hintergrund.

00:26:59: Super!

00:26:59: Und das hat es wirklich angenehmer gemacht.

00:27:02: Ja

00:27:02: entspannter ne.

00:27:03: Was wäre deine Antwort?

00:27:04: Max

00:27:05: Weiß ich gar nicht so genau.

00:27:06: Ich überlegt gerade, aber das ist zufälligerweise hängt auch damit zusammen dass wir ungefähr zur gleichen Zeit als ich eingestiegen bin auch ein Standortwechsel vollzogen haben.

00:27:17: Ein deutlich größerer Standort der einfach von der Logistik her besser ist.

00:27:22: Wir sitzen in einem viel schöneren Büro als früher und das hat aber nichts damit zu tun, dass jetzt mal das Ruder in der Hand halten, tun wir ja eigentlich nicht weil wir machen alles zu dritt Kann mir vorstellen, also was ich so mitbekomme.

00:27:37: Kriegt man ja als Anführungszeichenchef dann auch immer nur so begrenzt mit.

00:27:41: aber Ich habe das Gefühl dass unsere Mannschaft Also dass sich die Entspanntheit Die wir jetzt auch ein Stück weit inne haben Sich auf die Mannschaft überträgt und Dass Wir Als Mannschaft Ein deutlich stärkeres Team geworden sind.

00:27:56: Und Das hat Jetzt gar nicht So viel Mit fachliche Expertise oder Effektivität, Effizienz oder sowas zu tun.

00:28:01: Sondern dass man so merkt auch da wird sich gegen solche Arme gegriffen wenn es irgendwie eng wird in verschiedensten Situationen.

00:28:08: Das wäre so.

00:28:09: meine Einschätzung glaube ich das könnte mir vorstellen ist irgendwie ein bisschen besser geworden.

00:28:13: Ich habe keine vergleichswerte und ich kann mir das auch gut vorstellen weil was von euch beiden Und auch von euch zu dritt ausgeht das sind ja Momente die hab ich miterlebt ist diese Ich hab's gerade schon mal gesagt dieser sehr tiefe Verbundenheit, das muss man nicht ständig und dann dauernd benennen.

00:28:32: Und dadurch entsteht eine Ruhe auch nicht immer sichtbar, sondern eher ein Gefühl von genau... Du hast es indirekt, hast du es vorhin tatsächlich auch gesagt als du über dein Vater geredet hast?

00:28:43: Über Zeiten die dann ein bisschen lebendiger waren.

00:28:45: So, genau!

00:28:47: Ich habe noch einen Aspekt den ich gerne mal fragen wollen würde oder der mich interessiert denn meine Erfahrung ist Dass man, wenn man eine Unternehmen führt öfter mal unterschätzt.

00:28:59: Das ja auch Auswirkungen und Wirkung auf die eigene Familie hat also nicht die Ursprungsfamilie sondern tatsächlich ich weiß ihr beide seid verheiratet eure Paar nicht miteinander genau vielleicht ist das

00:29:13: wirklich

00:29:15: wichtig ist glaube ich und erwähnt es wert dass ihr nicht miteinander verheiralte.

00:29:24: Was haben die eigentlich gesagt, als klar war wir führen das Unternehmen jetzt gemeinsam?

00:29:28: Oh man, jetzt kriege ich dich ja nie aus Gewohnwerk.

00:29:31: Das kann ich mir wirklich vorstellen dass deine Frau das gesagt hat.

00:29:35: Also sie heißt Out und meine heißt Natja.

00:29:48: Hier kommt ganz viel Herzenswärme rüber.

00:29:50: Währenddessen, das kann man vielleicht gar nicht sehen aber ich glaube man hört es... Was ist für euch wichtig damit ihr jetzt wenn ich jetzt einfach mal so einen Blick in euren Alltag rein werfe?

00:30:01: Ihr arbeitet jetzt miteinander dann Ich weiß ihr habt auch noch gemeinsame Hobbys?

00:30:06: Ja!

00:30:06: Ich sehe schon leichte Zweifel Aber vielleicht ergibt sich ja gleich aus der Antwort schon Das was ich hier schon im Gesichtern sehe.

00:30:13: Wie macht ihr's dass ihr Nähe und Distanz Für Euch gut balanciert bekommt.

00:30:18: Du hast noch einen Punkt vergessen, wir wohnen direkt nebeneinander.

00:30:21: Den kannte ich nicht!

00:30:22: Wir wohn wirklich Hauswand an Hauswand, wie das Haus unserer Großmutter zusammenbezogen haben von sechzehntundundzwanzig.

00:30:29: Das haben wir mühevoll drei Jahre lang aufbereitet und saniert und gemacht und getan.

00:30:33: Wir wohnen wirklich nebeneinander aber es ist ein Trugschluss dass wir uns jeden Tag irgendwie sehen.

00:30:37: ganz im Gegenteil.

00:30:37: Ich glaube wir sehen uns nur auf der Arbeit Und dann meistens Ja Im Sommer.

00:30:41: wenn mal gekrillt wird oder wenn einer sagt hier ich gehe mit den Hunden soll ich deine mitnehmen.

00:30:46: Aber das war's, also da haben wir unsere Freiräume gegenseitig.

00:30:51: Wenn du das so sagst, hört sich das deutlich, weiß ich nicht, creepier an als es eigentlich ist.

00:30:56: Wir sehen uns teilweise auch tagelang nicht so richtig.

00:31:00: Du bist extrem viel unterwegs Ich genau so... Du machst halt die ganze Zeit Urlaub, ich

00:31:05: sitze im Büro

00:31:06: und arbeite Das Lose-Frechheit.

00:31:08: ist das Perfekt?

00:31:10: ja genauso wie die anderen.

00:31:13: Nein, es gibt auch viele Stunden und Tage wo man sich nicht direkt über den Weg läuft.

00:31:18: Auch Wochenenden obwohl wir direkt nebeneinander wohnen.

00:31:21: das hatten wir bis jetzt noch nicht.

00:31:22: das Problem dass irgendwie

00:31:24: in der Waschküche die wir zusammen betreiben da sieht man sich ab und zu

00:31:28: Und ich glaube, das kennt jeder von uns der schon längere Beziehungen hat oder Beziehung hatten.

00:31:32: Der Alltag macht ja manchmal selber die Balance von Nähe und Distanz und bestimmt wie oft man sich sieht und nicht und bei euch ist es einfach so dass ich viele Momente so höre ich das ergeben war.

00:31:42: Moritz hat noch einen Gedanken?

00:31:43: Ja

00:31:44: also wird er nicht nur von jetzt von dir wahrgenommen sondern auch aus dem Freundeskreis oder den Leuten die uns halt auch geschäftig waren.

00:31:50: eben Dass sie feststellen, dass wir uns sehr vertraut sind Das ist allerdings ist wie eine Ehe oder wie eine gute Beziehung ist, permanente Arbeit und wir sind da hingekommen durch wirklich ein Schicksalsschlag.

00:32:02: Und das darf man halt nicht vergessen.

00:32:04: der hat viel dazu beigetragen dass man von jetzt auf gleich umdenken muss, ne?

00:32:08: Dass halt dieser Lebensinstink dann geweckt wird und sagt als Familie müssen wir uns jetzt hier zusammenhalten weil früher wenn ich so zurück denke wir hatten öfters mal den Rettungswagen in unserem Hof stehen weil wir uns gegenseitig schnauzepoliert haben.

00:32:21: Da gab es auch andere Zeiten.

00:32:22: Jetzt

00:32:23: sind die Frauen

00:32:23: eingestärkt.

00:32:24: Er hat es eingesehen.

00:32:25: Das musste ich still einschieben, bevor du wieder irgendwelche Höhenflüge kriegst.

00:32:30: Aber das gab auch andere Zeiten aber das war glaube ich mit oder... ...das war die Initialzündung für das was heute hier vor dir steht.

00:32:38: Dass es so ist wie's ist weil das war damals nicht so klar

00:32:42: Und ich kann das total gut nachvollziehen und sie erinnert mich.

00:32:45: Und dann fäden wir aber so ein bisschen aus, auch wenn ich weiter mit euch sprechen könnte.

00:32:48: Zehn Stunden hatten wir ja vor miteinander ne?

00:32:50: Genau!

00:32:53: Ich erinnere mich genau an den Moment als mein Vater plötzlich auf die Intensivstation gekommen ist und es war Karneval in Köln und ich lebte in Kologne Und der war in Essen, in der Klinik.

00:33:03: Ich bin mit dem Auto los und wollte auch hin.

00:33:05: Meine Geschwister auf der anderen Seite aus anderen Richtungen.

00:33:08: Dann steckte ich mit meinem R-Fünf damals im Karnevalszug fest.

00:33:13: Ich werde diesen Moment nie vergessen!

00:33:15: Für mich war das fast noch der bemerkenswertere Moment als der Moment, als ich gehört habe, dass mein Vater auf der Intensivstation lag.

00:33:22: Für mich haben sich ganz viele Fragen nicht mehr gestellt.

00:33:26: Also für mich war klar was ist mir wichtig?

00:33:28: Wo gehe ich hin... Was ist unverhandelbar?

00:33:30: Vielleicht nicht in dem Moment, als ich in einem Karnevalszug immer im Erfind saß.

00:33:34: Ja aber im Nachklang und das sind ja öfter mal so Momente wo auf einmal Dinge unverhandelbar werden oder sich Dinge zeigen wo man weiß okay dass es das was für mich zählt und ich sehe euch nicken.

00:33:45: Das

00:33:46: würde ihr auch unterschreiben.

00:33:48: Eine Frage habe ich noch bevor wir so langsam ausheben.

00:33:51: Einen hab' ich noch!

00:33:54: Ihr beiden wenn wir jetzt in zwanzig Jahren Mal angenommen, ja?

00:33:59: Hier wieder zusammenständen.

00:34:01: Wieder über Fegerdach sprechen würden.

00:34:03: Ihr seid beide noch die Geschäftsführenden ganz kurz mal vorstellen was müsste passieren?

00:34:08: dass ihr sagt das haben wir gut hingekriegt mit Fegardach.

00:34:12: An erster Stelle ist es dass wir beide noch zusammen hier so stehen da ist einfach blutdicker wie alles andere und natürlich dass wir das was wir unser schaffen haben aufrechterhalten können.

00:34:20: Das ist halt in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich politisch als auch

00:34:27: Geopolitisch.

00:34:28: Geo-Politik,

00:34:29: keine Ahnung was da alles vermisst auf uns noch zukommt.

00:34:32: Das ist echt spannend und sehr herausfordernd Und ich glaube das sind die zwei Kernpunkte für mich.

00:34:37: also einmal dass wir beide uns weiterhin Auf diesem Level bewegen zwischenmenschlich und

00:34:42: miteinander

00:34:43: Dass das andere mindestens so bleibt wenn nicht sogar noch größer oder besser.

00:34:47: wird allerdings Organich jetzt gewachsen nicht in irgendeiner Form mit der Brechstange.

00:34:54: hauptsach pushen pushen Und dann verkaufen.

00:34:57: Das machen ja einige momentan, aber das ist überhaupt nicht unser Bestreben und haben auch gar kein Interesse daran.

00:35:01: Dafür macht es uns auch hier und da viel zu viel Spaß!

00:35:03: Auch wenn's... Ja weil der Spaß geht halt im Arbeitsalltag unter.

00:35:08: Das muss man einfach sagen dafür haben wir auch zuviel um die Ohren dass wir jetzt jeden Moment lachen sind.

00:35:13: deswegen spielen wir öfters mal unseren Vater paar Streiche Dass wir in der Tastatur M&N verwechseln weil wir genau wissen dass sein Passwort damit zusammenhängt und erst mit einem Finger eingibt.

00:35:23: Aber das soll ihr doch schon auch Spaß machen kriegen wir manchmal gar nicht so mit in den Tagesrauschen.

00:35:28: Wie wär's bei dir, Max?

00:35:29: Prinzipiell ist gleiche.

00:35:31: ich würde sagen denke das geht dir genauso wie mir die Entwicklung.

00:35:37: Wir haben jetzt was sozusagen geschenkt bekommen in die Hände gegeben bekommen und dass es auch toll so wie es ist aber ein gewisses Bedürfnis dem Ganzen seinen eigenen Stempel aufzudrücken ist definitiv da.

00:35:51: ich denke das ist auch bei dir da.

00:35:54: Das weiß man aber noch gar nicht so hundertprozentig genau, was das bedeutet und wie es vielleicht aussieht wenn's fertig ist.

00:35:59: Aber

00:36:00: so dass

00:36:01: würde ich auch sagen, wenn man ... das weiß man dann nur für sich selbst.

00:36:04: irgendwann in zwanzig Jahren habe ich das erreicht oder hab' ich das nicht erreicht?

00:36:08: Aber ja... Ich kann's nicht in bildliche Worte fassen, wie sie da aussehen.

00:36:10: Darf ich uns anbieten?

00:36:11: Ja gerne!

00:36:12: Also du guckst zurück, zwanzich Jahre später Wenn Du Euch darin erkennen kannst, dann wärs...

00:36:20: Ja, das eine gute Beschreibung.

00:36:21: Okay In

00:36:22: den zwanzig Jahren machen wir dann hier wieder einen neuen Bobcast mit dir und dann würdest du abgleichen, ob das auch alles so eingetroffen ist.

00:36:34: Ich

00:36:38: kenne gute Zahlen.

00:36:40: Genau,

00:36:41: Tipps und Tricks für Zahnärzte und gewisse Reinigungen kommt dann im nächsten Bobkas!

00:36:46: Für heute sage ich Dankeschön.

00:36:47: Danke dass ihr da wart.

00:36:49: Danke, dass wir Zeit miteinander teilen konnten Und danke an alle die mitgehört haben, hingehört haben und auch wieder dabei waren.

00:36:57: Wir freuen uns euch beim nächsten Mal als Zuhörende wieder begrüßen zu können Tschüss.

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