Eine junge Frau übernimmt das Ruder

Shownotes

Beschreibung der Podcast-Folge

In dieser Podcast-Folge spricht Vanessa Daun mit Paulina Bruch - Pauli, einer jungen Unternehmerin über den Generationenwechsel im Familienunternehmen, die besonderen Herausforderungen als Frau in einer männerdominierten Branche und den Weg von der ersten Idee bis zur Übernahme der Geschäftsführung. Offen und authentisch geht es um persönliche Entwicklung, Verantwortung, die Bedeutung von Teamkultur im Mittelstand und die Suche nach weiblichen Vorbildern in der Nachfolge. Inspirierende Einblicke für alle, die sich für Generationswechsel und Unternehmertum interessieren!

Für wen ist die Folge?

Die Folge bietet einen offenen, persönlichen Einblick in die Herausforderungen, Chancen und Entwicklungen rund um die Nachfolge im Familienunternehmen aus einer weiblichen, jungen Perspektive. Im Fokus stehen Werte wie Teamgeist, Offenheit und persönliche Weiterentwicklung sowie das Bedürfnis nach Austausch mit Gleichgesinnten.

Inhalt dieser Folge

  • Einstieg einer jungen Frau ins Familienunternehmen in der Elektrotechnikbranche – einem traditionell männlich geprägten Umfeld

  • Wann und wie entsteht die Entscheidung, das Familienunternehmen zu übernehmen?

  • Die persönliche Geschichte zwischen Freiheit, Familie und Berufsweg

  • Übergang von Studium und Auslandsaufenthalten zurück ins Unternehmen

  • Die ersten Schritte im Betrieb: Herausforderungen und Unterstützung, insbesondere durch die Familie und externe Beratung

  • Umgang mit der eigenen Unsicherheit, Übernahme von Verantwortung & Umgang mit Druck

  • Arbeit auf Augenhöhe, Teamzusammenhalt und Unternehmenskultur im Mittelstand

  • Frauen als Nachfolgerinnen: Fehlen von weiblichen Role Models und Netzwerk-Möglichkeiten

  • Balance zwischen Privatleben und Unternehmensführung

  • Persönliche Entwicklung, Werte und Ziele für die Zukunft

Event-Highlights im Detail

  • Das Sofa-Gespräch mit dem Vater: Ein ungeplanter, mutiger Moment, der den Startpunkt der Nachfolge markiert

  • Sanfter Generationswechsel: Strukturierte Begleitung durch einen erfahrenen Berater und offene Kommunikation im Team

  • Internationales Mindset trifft Mittelstand: Wie die Auslandserfahrungen Paulinas Perspektive auf Führung und Management erweitern

  • Female Empowerment & fehlende Role Models: Die Suche nach Netzwerken und Vorbildern für junge Frauen in Führungspositionen

  • Teamspirit und Werte leben: Warum Gemeinschaft, Humor und Augenhöhe den Unternehmenskern bilden

  • Zukunftsblick: Paulina über Stärken im Team, klare Strukturen und das persönliche Wachstum als Führungsperson


Für wen ist die Folge geeignet?

  • Junge Unternehmer:innen und Nachfolger:innen, die vor oder mitten im Generationenwechsel stehen

  • Alle, die mehr über Nachfolgeregelungen und Familienunternehmen wissen wollen

  • Frauen, die sich mehr Female Empowerment im Mittelstand wünschen

  • Menschen, die sich für authentische Leadership-Storys interessieren

  • Netzwerk-Interessierte, die Inspiration für Gemeinschaft und Teamkultur suchen

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum

00:00:02: Bobcast.

00:00:03: Dein Podcast für alle, die den Mittelstand mutig gestalten!

00:00:08: Hallo und herzlichen Willkommen zum BobCast – dem Podcast für Menschen, die Mittelstand Mutig gestalten.

00:00:14: In dieser zweiten Staffel sprechen wir über Generationenwechsel-und Nachfolge in Familienunternehmen und darüber wie sich Verantwortung von einer Generation zur nächsten entwickelt.

00:00:24: Unser heutiger Gast steht genau an diesem Punkt.

00:00:27: Paulina Bruch-Paudi, geschäftsführende Gesellschafterin der Michaelbruch Elektrotechnik GmbH.

00:00:33: Das Unternehmen ist ein mittelständischer Handwerkbetrieb im Bereich Elektrothechnik eine Branche die traditionell männlich geprägt ist.

00:00:40: Seit Januar gehört Paulina zur Geschäftsführung und steht damit für eine neue Generation in Familienunternehmen?

00:00:46: Und zeitgleich für eine neue Generation von Unternehmerinnen im Handwerk.

00:00:51: Wir sprechen heute darüber, wie es ist als junge Frau in ein Elektrotechnikunternehmen einzusteigen, wie sich die Nachfolge für sie gestaltet und warum es im Mittelstand noch immer erstaunlich wenige Rollmodels für junge Unternehmerin gibt!

00:01:06: Ich freue mich Paulina – sehr schön dass du da bist.

00:01:09: Hallo

00:01:10: ich bin auch sehr froh dazu sein.

00:01:12: Paulina, du wirst vor drei Jahren mit vierundzwanzig Jahren ins Unternehmen deines Vaters gekommen.

00:01:18: Seit dem ersten ersten sechsundzwantig bist du geschäftsführende Gesellschafterin im Familienunternehmen.

00:01:24: Paulina mich interessiert total dieser Moment davor.

00:01:29: Gab es irgendein Moment wo du dich ganz konkret entschieden hast ich übernehme dieses Familienunternehm?

00:01:37: Dazu gibt's eigentlich eine ganz gute Geschichte einen konkreten Moment, wo ich mir direkt gesagt habe, ich übernehme das jetzt hier und rocke das.

00:01:46: Sondern es war eher so ein schleichender Prozess.

00:01:49: Ich hab noch ne älteren Bruder, mein Papa hat mich um meinen Bruder nie dazu getrennt was wir das Unternehmen irgendwie übernehmen sollen damit einsteigen sollen.

00:01:56: er hat uns wirklich freie Fahrt gelassen.

00:01:59: Wir konnten uns aussuchen nach der Schule möchten wir eine Ausbildung machen möchten den Studium beginnen.

00:02:04: da hatten wir wirklich freien Wahl und es gab gar nicht so die konkreten Pläne, dass man sagt wir machen wir die Richtung Elektrotechnik.

00:02:12: Und wir haben auch jetzt nicht so aktiv darüber bei uns im Privatleben gesprochen wie es auch damit weitergeht sondern mein Papa hat das schon relativ gut getrennt und ist immer für sich ausgemacht.

00:02:24: was man aber wissen muss unsere Firma liegt direkt hier bei uns am Wohnhaus.

00:02:30: Das Wohnhaus ist jetzt auch kein Wohnhaus mehr.

00:02:31: das haben wir mittlerweile umgebaut.

00:02:33: zum Büro.

00:02:34: trotzdem haben wir als Familie früher drin gewohnt.

00:02:36: vorne im Hof ist die Firma.

00:02:38: Wenn man den Hof weiter durchfährt, kommt man direkt dann zu unserem

00:02:42: BMW-Haus.".

00:02:44: Also Paulina, die Firma war immer da?

00:02:46: Was ich mich frage es hast du dich für Ausbildung oder für Studium entschieden?

00:02:50: weil du sagtest vorhin naja das war ganz offen

00:02:53: Ja ich war nach der Schule sehr unsicher hatte mich für verschiedene Ausbildungsstellen beworben habe auch Bewerbungsverfahren mitgemacht und hatte selbst da auch eine Stelle.

00:03:03: sicher hab dann aber gesagt nie Ich möchte mal raus hier aus Helfastirchen und bin dann zu dem Studium in einem Vollzeitstudium nach Berlin.

00:03:13: Und das ist jetzt auch so ein bisschen, wo ich so dran konzentrieren wollte.

00:03:17: mit dem Moment denn... Das Studium ist sehr theoretisch und klar, man hat noch verschiedene Case-Dodies oder Praktika die man machen aber die sind ja wie Dauer ist ja begrenzt.

00:03:28: Dann habe ich mich dazu entschieden nach dem Studiums wieder zurück nach Hause zu kommen.

00:03:32: Da habe ich ein längeres Praktikum bei einem Konzern in der Nähe gemacht Und es hat mir so viel Spaß gemacht, da zu arbeiten.

00:03:38: Die Leute haben mich aber auch super aufgenommen.

00:03:40: Ich konnte direkt bei Sachen mitwirken und habe oft gesehen was man alles so bewirken kann, den wir untermähen wenn man einfach Lust und Interesse hat sich in die Thematik reinzumdenken und mit anzupacken.

00:03:56: Habt mir da aber dann tatsächlich auch schon noch ein paar Wochen immer gedacht diese ganze Energie, die ich da hab wie ich denke jetzt im Unternehmen Wobei wir eigentlich zu Hause auf dem Unternehmen haben, wo extrem cool Leute arbeiten.

00:04:15: Man kennt die Männchen ja dadurch dass man so nah an den Unternehmen dran wohnt.

00:04:19: Ich kannte dann die durch.

00:04:21: einfach wenn man mal raus geht kommt man in Gespräche.

00:04:24: Wir waren immer mit auf den Firmenfeiern und hier sind Mitarbeiter die kennen mich schon seitdem ich auf der Welt bin.

00:04:32: Das heißt, man hatte schon immer so eine Verbindung zu den Leuten.

00:04:35: Aber von mir sprichend war es jetzt nie so ne rufliche Beziehung die man mit denen gepflegt hat sondern das war eher so ne selberwette Bekanntschaft.

00:04:43: und dann hab ich so gedacht warum probierst du nicht mal hier?

00:04:46: Hier bei uns wo doch eigentlich so volle Projekte die wir abwickeln waren probiere ich dass dich einfach mal habt damit dann mit dem Gedanken wirklich lange gehadert und wusste auch nicht so was ist jetzt der richtige Zeitpunkt dass wir mit meinem Papa mal anzusprechen, weil es eben nie Thema war bei uns zu Hause.

00:05:04: Und ich auch immer so ein bisschen dachte okay ist das eine Männerdomäne irgendwo?

00:05:09: und wenn ich jetzt damit um die Ecke komme bei meinen Papa was würde er jetzt sagen?

00:05:14: Dann war's aber so, dass wir dann eines Abends sagen zusammen im Wohnzimmer haben Fernseh, da ist mir vor sieben irgendwas geguckt in den Abendprogramm.

00:05:24: Ich lag wirklich da.

00:05:26: Ich habe auf den Fernseher gestartet und so gedacht, ich probiere es jetzt irgendwie.

00:05:31: Und mein Papa war ja auch total fixiert auf diese Show also der hat mich nix gerechnet.

00:05:36: Da habe ich gesagt okay, ich zähle bis drei ich mache's einfach.

00:05:40: dann habe ich sie über die Lippen gebracht und mehr als meinen sagen kann er ja nicht.

00:05:45: Selbst wenn er meinen sagt das ist ja nicht schlimm.

00:05:49: Es wäre für mich kein Weltuntergang gewesen.

00:05:52: und da habe ich so gedacht ich sage es jetzt und dann habe Was hältst du denn davon, wenn ich mal probiere?

00:06:00: Ja.

00:06:01: Mal so zu schauen, dass bei dir ist und ich bei dir arbeite.

00:06:05: Deshalb habe ich auch nie direkt gesagt Ich liege jetzt da und wacke ich übernimmt die Firma.

00:06:10: Das war alles so.

00:06:11: Habt ihr das wirklich mit Bedacht machen?

00:06:15: Du wirst ja aktuell beraten.

00:06:17: Die Wort haben mich nicht genau benutzt aber... Er hatte damals schon beratet und hat gesagt, wenn er uns so ein bisschen begleitet.

00:06:23: Und auch von außen drauf guckt und sagt, wenn es gar nicht klappt ... Hier Paulina ist einfach nichts für dich.

00:06:30: Dann wär's ja auch okay.

00:06:32: Ich hab eine gute Ausbildung.

00:06:33: Ich hätt jetzt keine Probleme gehabt, woanders auf den Stelle zu finden.

00:06:38: Und dann habe ich die Worte dann so über meine Lippen gebracht.

00:06:41: Und er hat erst mal nur so bisschen wie Aufe aufgemacht und weiter in den Fernseher geguckt.

00:06:46: Wir hatten noch zwei, drei Sekunden Stille weil... Der arme Mann hat ja gar nicht mit so einer Haustage gerechnet an so einem Wochenabend.

00:06:57: Und dann war er erst mal, der hatte ganz andere Pläne.

00:07:02: Also der war ja schon... Das muss man wirklich sagen.

00:07:06: da ist ja glaube ich viel anderen Unternehmern weit voraus das er schon sehr früh sich Gedanken gemacht hat hier wie sieht es mal aus wenn ich älter werde?

00:07:14: was mache ich mit dem Unternehmen?

00:07:15: wie denn die nächsten Jahre aus, auch einfach weil er sagt da hängen halt Menschen dran und auch Familien.

00:07:22: Und die möchte ja nicht einfach so im Stich lassen oder hängen lassen.

00:07:26: Ich will das auch nicht so klassisch ausdrücken.

00:07:29: Deshalb hatte ich ja schon ganz andere Pläne im Kopf.

00:07:34: Oder in Dingen...

00:07:34: Dann kamst du!

00:07:36: Mhm,

00:07:37: genau.

00:07:38: Frau Linia, ich mal grad so ein Bild.

00:07:40: also du bist zu dem Zeitpunkt bis du dreiundzwanzig oder vierundzwantig?

00:07:42: Ich war vierund zwanzig,

00:07:44: ja.

00:07:44: Also du bist vierundzwanzig machst gerade einen Praktikum in einem Konzern.

00:07:48: Habe ich richtig verstanden?

00:07:49: ne?

00:07:49: Ja!

00:07:50: Ja, genau hatte der Konzert auch irgendwas mit Elektrotechnik zu tun oder was war das für eine Branche?

00:07:55: Das war bei Leif halt damals.

00:07:58: Ah ja okay, also schon technisch orientiert kann man schon sagen.

00:08:02: Aber ich habe mehr dann mit den Zahlen und Marketing-Sachen zu tun als mit den Produktblausig.

00:08:09: Ah ja, okay das beantwortet meine zweite Frage und es war der Bereich Marketing wenn ich's richtig gehört habe da warst du.

00:08:15: Genau!

00:08:16: Und dann kommst Du vom Studium täglich abends über den Hof und siehst das Unternehmen Deines Vaters, richtig?

00:08:22: Ja!

00:08:22: Und eines Abends entscheidest Du Dich auf dem Sofa den Papa zu fragen sag mal was hältst Du davon?

00:08:29: Genau!

00:08:31: wäre jetzt vielleicht nicht so.

00:08:32: das erste Szenario, was ich mir im Kopf vorgestellt habe und gleichermaßen überrascht war auch dein Vater.

00:08:37: Wenn wir noch mal ein paar Schritte vorgehen in dem Studium... Was war das für eine Studienausrichtung die du da hattest?

00:08:44: International Business Management.

00:08:46: Also ich hab genau... Da es so unschlüssig war nach der Schule hatte ich mir gedacht okay Ausbildung oder Studium hat mich dann fürs Studium entschieden.

00:08:57: und wenn man vom Dorf kommt hier so wie ich ist man, glaube ich als junger Mensch auch mal froh was anderes zu sehen.

00:09:04: Und dann habe ich gedacht okay komm jetzt oder nie Studium in Berlin auf Englisch weil ich auch da noch gedacht hab ok vielleicht wird es aber etwas Internationales und wenn ich schon studiere dann mache ich jetzt auch auf Englig.

00:09:18: und das war für eine kleine Challenge für mich weil ich damals in der Schule jetzt kein Hunger war was eigentlich angeht.

00:09:25: Das war eine kleine Herausforderung, hat auch super funktioniert nach der Zeit.

00:09:31: Du warst

00:09:32: ja sogar ne Zeit lang in Sydney richtig?

00:09:34: Genau das Studium hatte zwei Auslandsemester integriert einmal in Sydney und einmal in New York City.

00:09:42: Ich bin mal zuerst in New york und dann in Sydney.

00:09:44: Und ähm...ja..das war ne einmalige Erfahrung.

00:09:48: Das kann ich mir noch sagen.

00:09:52: Also ich find's so spannend.

00:09:53: Ich mag die Geschichte, wenn ich mir vorstelle also von Hellfaskirchen nach Berlin Von Berlin nach New York und nach Sydney dann wieder zurück Und dann auf dem Familiensofa der Antrag an den Vater Mensch was hältste davon?

00:10:07: So stelle ich mir das gerade vor.

00:10:08: Wenn du aber nochmal zum Studium zurück denkst und genau diesen Schritt innerlich gehst gibt es irgendwas wo du sagst hey Diesen Blick aus dem Studium, der hilft mir heute tatsächlich.

00:10:20: oder da gibt mir noch mal eine andere Perspektive.

00:10:22: Ich muss sagen das Studium hat.

00:10:24: von dem was ich gelernt habe kann mich jetzt hier im Mittelstand nicht so viel anmenden.

00:10:30: Das war ja auch ein Management.

00:10:33: Was aber enorm geholfen hat ist man entwickelt sich persönlich einfach immens weiter wenn man einfach mal raus geht in die Welt und einfach woanders lebt so ein bisschen, ob sich allein gestellt ist.

00:10:44: Fremde Menschen, fremde Kulturen... Das prägt einen enormen.

00:10:49: Was ich aber auch sagen muss?

00:10:50: Man lernt viel über ja wie führt man, wie sieht es vielleicht wirklich in größeren Unternehmen aus.

00:10:59: und wenn ich jetzt heutzutage in der Firma hier bin denke schon über manche Sachen nach, über so manche Strategien die man da gezeigt bekommen hat.

00:11:09: Aber dieses Fachwissen was ich heute eigentlich brauche, das habe ich im Studium bei mir in meinem Studiengang damals jetzt nicht so vermittelt bekommen.

00:11:20: Er hier passiert und passiert auch hoffentlich noch weiter.

00:11:24: Mein Papa ist ja immer dabei und den braucht er schon ein bisschen.

00:11:30: Wie war denn eigentlich der Moment als sein Vater gesagt hat Ja kann ich mir vorstellen?

00:11:33: Und wie habt ihr es gestaltet?

00:11:35: Wir haben tatsächlich dann erstmal einen Treffen gehabt zu tritt mit seinem... Berater.

00:11:41: Und ja, der war glaube ich genauso erstaunt über alles weil er ihn ja auch eher so beraten hat okay wie machen wir das ohne Michael und ohne Familienmitglieder mit dem Unternehmen in den nächsten Jahren?

00:11:53: Und dann saß ich da auf einmal doch mit am Kich und er hat uns aber generell die letzten Jahre, ich glaube ohne ihn wäre alles niemals so strukturiert gelaufen wie es gelaufen ist und genau so gut wie wir jetzt der Zeit aufgestellt sind, hat er das damals auch wirklich mit Bedacht gemacht wie wir das die Mitarbeitern vermitteln.

00:12:17: Wie ich reingeführt werde... Das war ja schon alles mit dem Verstand dann.

00:12:24: Ja, das ist ja auch ein Kollege von mir und zu irgendeinem Zeitpunkt kommen ja dann auch wir weit in Kontakt.

00:12:30: aber noch bin ich nicht da und deswegen interessiert mich Elektrotechnik ist ja denn noch ein männlich geprägte Domäne.

00:12:37: Wir hatten im Vorgespräch, da haben wir so kurz darüber gesprochen hast du gesagt Ja das hat bei uns aber gar nicht wirklich eine Rolle gespielt weil die Menschen da gar nicht so speziell darauf reagiert habe dass ich eine junge Frau bin.

00:12:48: Du bist aber nicht nur eine Frau, du bist auch eine junge frau.

00:12:51: Würdest du sagen als du dann im Unternehmen Platz genommen hast sag' ich jetzt mal so?

00:12:56: Ja also da war's Dass du erstmal anders wahrgenommen wurdest.

00:13:02: Also ich kann ja nur aus meiner Perspektive sprechen.

00:13:05: Ich weiß halt wirklich, dass die anderen jetzt im Kopf hatten aber ich würde sagen... ...dass das recht auf Auberhöhe passiert ist.

00:13:11: also ich muss natürlich erstmal angelernt werden, musste erst mal alles gezeigt werden.. ..ich sah es eigentlich jeden Mal gegenseitig, wenn ich mich so rettete.

00:13:19: Ja, jedem Menschen mal... Ja, ich hab

00:13:21: ziemlich häufig dann mal die Kletze gewechselt und von Anfang an hat mir keiner ein schlechtes Gefühl gegeben.

00:13:27: Ich habe mich direkt wohl gefühlt auf Aberhöhe.

00:13:31: Du warst willkommen.

00:13:33: Ja, wie schön!

00:13:34: Jetzt bist du mit vierundzwanzig.

00:13:35: warst du noch jung?

00:13:38: Heute bist du siebenzwanziger.

00:13:40: Ich würde immer noch sagen aus meiner Perspektive zumindest auch wenn du vielleicht sagst das ist Alters-Shaming Was ist der Vorteil so jung in das Familie unternehmen zu kommen?

00:13:52: Der Vorteil ist ich hatte ja das Studium schon hinter mir hatte diese Auslandssemester hinter mir von meiner Persönlichkeit her ein bisschen gefestigter als vor dem Studium.

00:14:04: Trotzdem dann mit vierundzwanzig da reinzukommen, ist das ein Vorteil dass man einfach noch viel mitkriegt wenn auch der Papa noch aktiv dabei ist weil aus meiner Sicht es so man kann einfach total viel mitnehmen aus dieser Erfahrung klar macht man alles dann so ein bisschen nach seinem eigenen Stil.

00:14:23: aber auch die Kollegen und Kolleginnen sind ja komplett die letzten Jahre mein Papa nur gewöhnt gewesen und so hat man glaube ich einen guten Übergang, dass man jeden mitnimmt und man mich von heute auf morgen irgendwie so ein supertrastischem Wechsel hat.

00:14:40: Sondern man hat keinen Zeitdruck

00:14:42: erst

00:14:43: mal.".

00:14:43: Jetzt stellt ihr das natürlich – das weiß ich weil jetzt nähern wir uns zu dem Moment in dem ich auch in Kontakt mit euch gekommen bin.

00:14:50: Ihr stellt es ja sehr klug aufe miteinander!

00:14:54: Und mich würde interessieren... Jetzt sitzen Vater und Tochter gemeinsam im Unternehmen.

00:14:59: Noch hast du nicht die offizielle Rolle?

00:15:02: In diesem Moment würde ich gern reinblicken, was verändert sich in der Beziehung zueinander oder verändert sich überhaupt etwas zwischen Vater- und Tochter?

00:15:11: Seitdem ich dabei bin oder jetzt heute?

00:15:15: Erst mal seitdem du dabei bist.

00:15:17: Früher waren unsere Gespräche eher so mit vollmit privaten Themen ... Und es war ... lockerer.

00:15:26: Jetzt ist es so, wir sitzen ja auch zusammen in einem Büro jetzt schon seit fast über einem Jahr oder über eineinhalb Jahren und da ist man dann schon sehr verführt dass es extrem beruflich wird sowohl wenn man sich privat trifft aber auch wenn man im Alltag hier natürlich miteinander redet.

00:15:43: also die Gesprächschen sind dann meistens oder die Rutschen dann auch schnell dazu was gerade ansteht was einem selber mal aufgefallen ist, hast du schon gehört?

00:15:54: Hast du schon gesehen oder ... Was ist eigentlich da mit?

00:15:58: und es wird schon immer noch familiär von familiärer Natur.

00:16:05: Es ist ein nettes miteinander aber es sind sehr viele Themen die sich dann so auch das beruflich beziehen.

00:16:12: Aber das ist auch gut!

00:16:13: Also es hat gute und schlechte Seiten weil gerade wenn wir zusammen unterwegs sind, dass wir was gemeinsam machen wollen in unserer Freizeit.

00:16:23: Manchmal hat man dann noch mal, man kommt viel besser auf andere Ideen oder tauscht sich aus und sieht Sachen aus einer ganz anderen Perspektive.

00:16:33: Und wenn man hier so ein Büro zusammensetzt, da fehlt auch manchmal einfach diese Freiheit, sich die Gedanken zu machen, einfach über paar Sachen so zu philosophieren.

00:16:47: Da

00:16:48: wollte ich grad so ein ganz klein bisschen rein fragen, Paulina.

00:16:51: Was ist denn der Nachteil

00:16:52: des?

00:16:53: Ja das kann dann schon... also wir zügeln uns da aber auch oder Merkungen ist dann auch schnell dass das natürlich am Themen sind über die wie man es unterhalten und wenn man dann zu vier zu sechs zusammensitzt können die anderen schlecht mitreden und frage mich auch warum ich jetzt hier über solche Sachen sprechen.

00:17:12: Aber das ist nicht die Regel Das kriegen wir schon gut hin.

00:17:16: Paulina gab's ein Gespräch mit deinem Vater, wo du sagen würdest das war wirklich wichtig.

00:17:21: also ohne auf den Inhalt zu gehen?

00:17:23: Ja es gab so in der Mitte wo wir uns bis jetzt befinden sag ich mal nach anderen Jahren war ich dann schon gut drin wie alles so abläuft.

00:17:34: Ich hab mir aber selbst irgendwann angefangen imensen Druck zu machen.

00:17:39: Auf der einen Seite habe Ja, genau diesen immensen Druck.

00:17:41: Und auf der anderen Seite wollte ich dann auch alles schnell, schnell ... Ich glaub das liegt doch einfach am Alltag, weil man dann noch so ... ja, man sprießt sofort Tatenkragen!

00:17:54: Und mein Papa ist er dann eher nur erfahrener oder ruhiger und dieses Ganze mir selbst einen Druck machen, weil ich natürlich auch einen gewissen Anspruch an mich hatte.

00:18:04: und dann wieses immer warum machen wir es nicht heute schon?

00:18:07: Warum erst morgen?

00:18:08: Das hat mein Papa mitbekommen.

00:18:10: Unten hatte er vielleicht auch ein bisschen gritten, weil ich ihm dann immer auf den Herbst gegangen bin.

00:18:14: Aber da hatten wir noch einmal ein ruhiges Gespräch, wo ihr gesagt habt, Rolina mach jetzt erst mal langsam!

00:18:21: Ich bin ja noch da.

00:18:23: Wir regeln jetzt erstmal alles damit wir gut aufgestellt sind für die Zukunft.

00:18:26: aber ich bin da und werde auch weiterhin da bleiben.

00:18:29: Und du bist ja nicht alleine Du hast auch gute Leute um dich herum.

00:18:33: Wie kriegen das schon alles hin?

00:18:37: Man muss immer erst mal die Ruhe bewahren und schauen, was von Tag zu Tag passiert.

00:18:41: Weil ich habe mir nicht nur diesen Druck gemacht wie es heute Morgen aussieht sondern auch das Unternehmen lief jetzt in den letzten Jahrzehnten so gut.

00:18:49: Wie sieht das aus wenn ich jetzt mal zehn Jahre hier bin oder zwanzig?

00:18:53: Und dann fängt man schon an abends darüber nachzudenken ist alles das Richtige?

00:18:58: kriege ich da drin Gedanken die man sich vorher ja nie gemacht hat?

00:19:02: Auch die Verantwortung gegenüber die man dann auf sich nimmt, den Papa irgendwo gerecht zu werden.

00:19:07: Dass man das was der eigene Vater da auf die Beine gestellt hat jetzt nicht gegen die Wand fährt sozusagen hart ausgetrückt.

00:19:13: aber ja...

00:19:14: Ja, das ist spannend.

00:19:15: Das habe ich bis jetzt in jedem der Interviews gehört – dieses Thema der Verantwortung, dass man es gut machen möchte und dass das Thema tatsächlich anscheinend auch erst kommt wenn man wirklich drin ist.

00:19:28: so also die Realisierung von «Hui!

00:19:30: Jetzt hab' ich das!» Und ich werde es perspektivisch übernehmen — jetzt bist du schon in der Rolle drinnen — und auf einmal zu begreifen «Hoi!

00:19:38: Kann da sein, dass ich das auch schaffe?».

00:19:41: Öfter übersieht es, dass die Eltern oder die Elterngeneration bei dir ist jetzt dein Vater.

00:19:46: Die waren ja auch alle an den Punkten.

00:19:48: Nur ist das schon lange her?

00:19:49: Ja

00:19:50: und da muss ich auch reingefälschen, was man sagen muss.

00:19:53: Wir sind jetzt mittlerweile fünfzehn Köpfe hier und mein Papa damals hatte die Zeit mitzuwachsen von dem ersten Mitarbeiter bis dann zum preisigsten bis zum vierzigsten.

00:20:07: er hatte die zeit dazwischen sich selbst vorzubereiten, alles zu lernen.

00:20:13: Ich will das gar nicht runtersprechen, dass ich es jetzt viel schwieriger habe als er, sondern... Das ist ja also auf gar keinen Fall!

00:20:20: Aber trotzdem wenn man dann so als unerfahrene Mensch erst mal wie ich, als junger Mensch vielleicht auch irgendwo herunsicher da reinkommt und dann schon so eine Anzahl an Menschen führen soll und die verantwortlich für die trägt, dann macht man sich davon ein Kopf.

00:20:37: Ja Und das sagt ja auch nur, dass man tatsächlich wirklich was Gutes möchte.

00:20:43: Genau, gemeinsam mit den Menschen.

00:20:45: Wir sind schon so ein bisschen an dem Punkt der mich noch interessiert.

00:20:47: Du hast vorhin schon gesagt, ich wollte dann viel gestalten und alles auch sehr zügig!

00:20:53: Das wäre für mich diese Energie der Jugend, hast du selber genannt?

00:20:57: Was mich interessiert ist... Wenn du in das Unternehmen reinblickst, gibt es Werte von denen du sagst dir hat mein Vater und die Menschen um ihn rum geprägt.

00:21:07: Und die möchte ich erhalten.

00:21:09: Werte was

00:21:10: ich sagen muss wir haben im Team eine ganz tolle Gemeinschaft also wir leisten super viel aber wir haben auch jede Menge zusammen zu lachen.

00:21:20: Das ist ein ganz tolles Teamgefühl.

00:21:22: Ja, keiner geht hier zum Lachen in den Keller.

00:21:26: Sondern wir sitzen wirklich dann auch oft gemeinsam zusammen, essen mal was zusammen haben total tolle Sommerfeste zusammen aber auf Weihnachtsfeiern wohl ganz viele ganz lange bleiben und die Leute sind gerne hier.

00:21:41: also hoffe ich zumindest Und ja es ist auch total toll Wir haben aus der Ausbildung versuchen wir so gut wie jeden zu übernehmen Bleiben auch gerne hier.

00:21:52: Und da ist schon ein ganz großer Zusammenhalt und uns auf Augenhöhe.

00:21:58: Ja, und ich finde wenn ich das jetzt mal so vermessen sagen darf, weil das so ab jetzt bekomme ich ja auch schon Gefühl für das Unternehmen, für dich, für deinen Vater und auch für die Menschen, die an deiner Seite des Unternehmens mitführen was eine ganz große Qualität ist und was ich auch finde, was vielleicht, weil es dein Vater schon so gelebt hat... Ich erlebe's ja bei dir hauptsächlich diese Räume zu gestalten, also diese Röme für Gemeinschaft zu haben.

00:22:26: Neben dem Arbeiten miteinander und die Räumen und diese Freiheit – das habe ich meines Erachtens auch bei meinem Vater rausgehört – dieses Freiheit geben als Mensch mit Humor miteinander zu sein.

00:22:42: Das erlebe ich sehr stark bei euch und ich finde auch falls ich dir das zuschreiben darf Paulina, dass es eine Qualität du mitbringst für das Unternehmen, die andere sich erst erarbeiten dürfen.

00:22:54: Also hier an dieser Stelle mal ein kurzes Lob aus der externen Perspektive.

00:23:01: Paulina also meine Idee zu diesem Wobcast über Nachfolge wurde zum Teil auch von dir inspiriert denn wir kamen mal an dem Thema vorbei dass es neben dem eigenen Elternteil bei dir der Vater ja wenig Möglichkeiten für einen Austausch gibt.

00:23:20: Jetzt, ich würde gerne einmal so reinzoomen vom Unternehmensleben der Paulina hin zu dem Privatleben der Polina.

00:23:26: Wie viele deiner Freunde oder Freundinnen sind in einer gleichen oder ähnlichen Situation?

00:23:32: Also Unternehmerin oder NachfolgerInnen-Familienunternehmen?

00:23:35: Von meinen Freunden also hier auch wenn ich jetzt so recht überlege keine.

00:23:43: Also ich will niemanden Einfall ruhig sagen Doch eine.

00:23:48: Eine, ich glaube dabei zu überlegen den Friseurladen wird es übernehmen von Eltern.

00:23:54: Aber ansonsten ist das eher schwierig.

00:23:59: Und was ist der Vorteil davon?

00:24:02: Was ist der Nachteil

00:24:03: davon?!

00:24:04: Also der Vorteils natürlich wenn man privat etwas macht und miteinander unterwegs ist... Es gibt andere Themen als die Arbeit.

00:24:13: Man ist ein bisschen freier von den Gesprächen her.

00:24:18: Ja, Gott in die Welt und

00:24:21: Leichtigkeit.

00:24:22: Der Nachteil ist natürlich ... Und das merke ich oft allgemein mit seinen Problemen, Ängsten oder Bedankungen.

00:24:29: Es ist schwierig, die zu teilen.

00:24:32: Ich kann sie trotzdem teilen aber es ist natürlich schwierig wenn wir gegenüber nicht so zu hundert Prozent nachvollziehen können.

00:24:39: Die geben alle ihr Bestes und geben ja auch Feedback und Hilfestellung.

00:24:45: Es ist ja noch mal was anderes, wenn man sich austauscht und ähnliche Probleme vielleicht auch mal vom Gegenüber hört wo man sagt oh ey euch ist es auch so oder echt so.

00:24:59: bei uns ist genau so.

00:25:00: Wo man ein bisschen dieses sich so spiegelt und das ist ja auch eine Sache die ich mir total wünschen würde dass ich noch jemand hätte auch sehr gerne weiblich gleich den gleichen Weg gegangen ist in der gleichen Situation, wo man einfach mal so verschiedene Sachen reden kann.

00:25:21: Und es ist ja tatsächlich so dass nicht nur dir so geht sondern auch vielen gestandenen Unternehmern und Unternehmerinnen.

00:25:28: Der Ingo Lück und ich haben vor zwei Jahren aus diesem Gedanken heraus ein Netzwerk für Mittelstand gegründet von Menschen in Führung.

00:25:36: er sagt immer Sorgen und Nöte in einem Kreis befinden zu können, wo Sorgen und Nöte auch mal ihren Platz haben können.

00:25:47: Und wo der andere oder die andere dann sagt ja kenn ich das ist sehr erleichtern.

00:25:53: Apropos Sorge und Nüte du als junge Unternehmende was ist das was dich am meisten beschäftigt?

00:26:01: Von meiner Person im Unternehmen

00:26:03: Ja

00:26:07: Ich habe ja weder was Tächtiges gelernt Noch habe ich jetzt super den Background, was das Kaufmännische für den Mittelstand für auch Elektro-Unternehmen angeht.

00:26:19: Da ist mein Wissen auch begrenzt und da bewegt es mich schon oft mir die Sachen alle anzueignen.

00:26:26: Ich hab schon super viel dazugelernt ganze Thema Personal Das ist auch so ein bisschen mein Steckenpferd.

00:26:33: Aber trotzdem diese Kenntnisse dass sich ein gutes Standing Hub helfen kann Fips geben kann, trotzdem zu dem Part und zu den Part mehr Sicherheit zu bekommen.

00:26:46: Nur mehr Erfahrung zu sammeln, dass man dann auch einfach auf beiden Füßen da steht und sagen kann, so machen wir es jetzt.

00:26:56: Und hoffentlich ist das eine gute Entscheidung.

00:26:59: Ja, das ist spannend!

00:27:00: Das geht ein bisschen und korrigier mich wenn ich das falsch verstehe, aber um die Praxis näher der Menschen, sich zu erarbeiten und den guter Ansprechpartner auch zu sein.

00:27:12: Nicht im expliziten Fachwissen aber wenn es um Entscheidungen geht.

00:27:16: Genau!

00:27:17: Richtig?

00:27:17: Ja!

00:27:18: Kann ich gut nachvollziehen... Wenn du mal so um dich rum guckst hast du das Gefühl dass du als junge Unternehmerin im Mittelstand ausreichend Vorbilder oder Rollmodels hast?

00:27:34: Abtock gar keine einen.

00:27:36: Also...

00:27:38: Was ist so eine spontane Erklärung für dich, wenn du so um dich herum blickst?

00:27:42: Sogar nicht offensichtlich Unternehmerinnen siehst im Mittelstand?

00:27:46: Ich glaube weil diese Treffpunkte fehlen oder Netzwerksgruppen die für mich dann auch interessant waren.

00:27:53: Die gibt es ganz bestimmt.

00:27:54: da gehe ich zu hundert Prozent davon aus dass das geben wird.

00:27:58: Aber dass man wirklich aktiv sagt als Region Wir organisieren so was, wir unterstützen das.

00:28:04: Dass sich Leute aus bestimmten Gruppierungen oder dieses Irgendwo finden, dass die sich hier treffen können, austauschen können, dass man gemeinsam wächst und einfach ein super gutes Netz wegbildet.

00:28:19: Ja!

00:28:19: Wir sind mit dem Bobkarst ja noch ein junger Podcast.

00:28:22: Insofern habe ich so leichte Zweifel an der eigenen Reichweite, aber dennoch, falls uns jemand hört ist es der Großraum Köln würde ich das nennen?

00:28:30: Genau eine Stunde von Frankfurt und eine Stunde vom König.

00:28:34: Großraum Rhein-Main und Großraumköln wenn da junge Unternehmerinnen... Ich hab jetzt rausgehört und ich halte das selber auch.

00:28:42: Das hätte ich mir damals tatsächlich auch gewünscht ne?

00:28:43: Eine Runde von jungen Frauen die auch Unternehmen übernehmen.

00:28:49: Und ich finde, wie wichtig ist der Spezialfall ein Familienunternehmen übernehmen für dich Paulina?

00:28:55: Das lässt nicht ausschlaggebend

00:28:57: sein.

00:28:58: Ja also wer weiß, schauen wir doch mal auf was zusammenkriegen!

00:29:03: In die Richtung geht meine nächste Frage Paulina.

00:29:07: Wenn du dir eine Frau in einer Führungspersonen wenn du eine spezielle treffen könntest wen würdest du dir wünschen?

00:29:17: Muss ich mir wissen, darf die Person schon existieren oder kann sie auch fiktiv sein?

00:29:22: Mach mal beides.

00:29:23: Das war's dir als erstes.

00:29:25: Ja also als erstens kommt mit Dalia in den Sinn weil ich ja auch gerne die Würde der Löwen schaue ist Judith Wimms.

00:29:33: Ich weiß nicht ob ihr nachmachen richtig aussprechtet Aber immer wenn ich die Sendung gucke denke ich mir gefällt mir so gut wie sich ausdrückt.

00:29:41: Sie wirkt total charismatisch sympathisch und trotzdem so extrem souverän.

00:29:49: Die Antworten, die es gibt und ich glaube das ist auch einfach so ein Stück wo ich denke da kann ich noch dran arbeiten was natürlich ob daran liegt dass ich noch so jung bin und auch noch ja so viele vor mir liegt ist halt diese Erfahrung.

00:30:03: die würde mich wenn ich jetzt in zehn Jahren hier sitze wäre schon meiner Persönlichkeit her ja ganz woanders.

00:30:08: Ich könnte die Antworten viel lockerer geben weil es nicht mein erster Podcast wäre sondern meinen ist ja ... man verändert sich so.

00:30:18: Wenn ich sie reden höre, wenn ich sie dort sehe, dann denk ich mir mal wow!

00:30:21: Sie hat bestimmt schon viel mitgemacht, viel gesehen.

00:30:24: Es bestimmt auch an vielen Punkten an ihre Grenzen gekommen hat aber sehr oft daran auch ihre Komfortzone verlassen und das merkt man irgendwie diese innere Sicherheit in der Person.

00:30:37: Jetzt mal angenommen wir hätten so ein Zauberfeestab Ja?

00:30:40: Und tadaa die wäre jetzt hier bei uns im Studio.

00:30:44: Du dürftest aber nur eine Frage stellen, die hat ja nicht viel Zeit.

00:30:50: Was wäre die Frage, die du ihr stellen würdest?

00:30:52: Ich denke ich würde fragen was mir geheim Rezept ist um so sicher zu werden.

00:31:00: So selbstbewusst und sicher.

00:31:03: Und diese Ruhe.

00:31:04: Also das ist ja... Ruhe ist irgendwie in den letzten drei Jahren mein Lieblingsbegriff geworden dass man einfach diese Ruher hat erst weg.

00:31:14: Ist jetzt doch eine Frage noch viel geworden, ne?

00:31:16: Das ist keine...

00:31:17: Ja.

00:31:19: Ich finde das völlig legitim.

00:31:21: Vielleicht kriegen wir ja eine Antwort da drauf.

00:31:24: Zwei Fragen habe ich noch die mich bewegen.

00:31:26: wenn du auf dein Privatleben schaust ohne dass du jetzt, dass wir da jetzt ganz groß reingehen was hat sich am meisten da verändert seitdem du im Unternehmen bist?

00:31:37: Ja.

00:31:38: Viel!

00:31:38: Also bevor ich angefangen hab hier in unserem Unternehmen zu arbeiten.

00:31:46: War, sah mein Alltag eher so aus Studium je nach dem Praktikum Freunden treffen Hobbys nachgehen Abends gern mal weg gehen.

00:31:58: Es war lockerer viel leichter.

00:32:00: und jetzt ist es wirklich so.

00:32:03: Man geht früh zur Arbeit man ist lange auf der Arbeit Wenn man nach Hause kommt möchte man natürlich auch noch gerne Sport machen Dann hat man auch einen eigenen Haushalt, der auch nicht zu kurz kommen sollte.

00:32:18: Und dann ist man eigentlich schon fertig und dann ist Manjurido!

00:32:21: Und man isst schon abends!

00:32:24: Ja, und das Freundetreffen... Das ist ganz klar viel weniger geworden diese Kontakte zu geben.

00:32:31: Entweder die letzten drei Jahre extrem schwer.

00:32:35: Auch aus dem Grund dass viele meiner Freundinnen nach Köln gezogen sind.

00:32:39: Das heißt wir haben auch noch mal diese räumliche Distanz.

00:32:42: Trotzdem versucht man dem dann so entgegenzuwirken, dass man wirklich gemeinsame Termine plant.

00:32:49: Dass man mal zusammen kurz abmacht.

00:32:52: Das ist dadurch schon mehr geworden aber ich bin bei weitem nicht mehr so flexibel wie damals.

00:33:00: Ja umso wichtiger habe ich gerade gedacht es ist das wir uns Arbeitsumfelder schaffen in denen wir uns Wohl fühlen.

00:33:08: also sowohl das darf wirtschaftlich funktionieren da sind wir uns glaube ich einig weil es Wirtschaftsunternehmen sind und Menschen Arbeitsplätze bietet.

00:33:16: Und zeitgleich ist es, weil wir so viel Zeit auch mit der Arbeit verbringen wichtig dass wir uns in Räumen und im Zwischenmenschlichen so bewegen dass für uns auch da wohlfühlen.

00:33:30: habe ich gerade so gedacht?

00:33:32: mal angenommen Paulina ist jetzt meine letzte frage wir würden uns und du hattest vorhin schon gesagt in zehn jahren bin ich da ganz woanders.

00:33:40: ja also mal an genommen Wir treffen uns in zehn Jahren wieder.

00:33:44: die zehn jahren gibt es diesen bob cast noch und wir würden so nur rückblick machen.

00:33:48: was wäre passiert oder was werden?

00:33:51: gründe die dich sagen ließen war Ich Paulina das habe ich gut hingekriegt mit dem unternehmen.

00:33:57: Ja, also ich würde mal anfangen vom Unternehmen her dass wir sicher aufgestellt sind, ja von all dem was da noch gemacht werden muss dass wir da fertig sind.

00:34:08: Dass wir uns da reinkriegen können das wir eine super gute Basis haben mit der wir arbeiten können und als Führungsteam noch viel stärker zusammenwachsen weil das haben wir auch schon darüber gesprochen mein Papa war die letzten Jahre immer alleine an der Spitze von Unternehmen und mir sind wir dann Stellen wir eher eine Dreierkonstruktion auch mit einem kaufmännischen und technischen Geschäftsführer.

00:34:38: Und mir als geschäftsführende Gesellschafterin.

00:34:44: Ich hoffe, dass wir die Strukturen noch stärken.

00:34:47: Da noch klare Linien fahren können, wer für was verantwortlich ist.

00:34:52: Auf mich bezogen wünsche ich mir natürlich einfach jetzt noch ganz viel zu lernen von meinem Papa in den nächsten Jahren.

00:34:59: Noch viel... mehr in meine Position zu wachsen.

00:35:04: Man hat auch eine sehr große Fußabdrücke hinterlassen, dass ich da reinwachse.

00:35:09: Trotzdem mein... Das ist ein sehr

00:35:10: großer Mann!

00:35:11: Lass noch mal mit ihm wassen.

00:35:15: Aber trotzdem auch meine eigene Linie fahre und ja bin einfach total gespannt auf alles, was kommt.

00:35:22: Liebe Frau Lina, in paar Jahren sind wir glaube ich auf jeden Fall noch miteinander und ich glaube zehn Jahre schaue mich auch locker.

00:35:29: Deswegen, wer weiß vielleicht haben wir sogar die Gelegenheit.

00:35:32: Ich möchte mich von Herzen bedanken denn ich finde es unglaublich mutig als junger mensch also verzeihe mir das geht nicht um all das schäming sondern es geht tatsächlich um als junger unternehmen da und als junge Unternehmerin die gerade erst in der rolle ist darauf bezieht mich sich hinzusetzen zu sagen ja ich bin breit drauf zu gucken und auch zuteilen hier bin ich schon sicher und hier fühle ich mich noch unsicher denn ich glaube und nein, ich muss nicht sagen.

00:36:00: Ich glaube ich weiß Es geht tatsächlich gestandenen Unternehmerinnen und Unternehmern heute noch so diesen Raum zu öffnen und zu sagen, ja das ist Entwicklung.

00:36:12: Das ist ein Schritt für Schritt.

00:36:14: ich stehe heute hier und morgen habe ich alles gegeben um da zu stehen wo ich sein will mit dem Unternehmen mit den Menschen und mit mir selbst.

00:36:23: Ich finde es ganz großes Nächstes Loop für eine deiner weiteren Qualitäten und ich freue mich total an deiner Seite bleiben zu können.

00:36:33: Für heute verlassen wir beide diesen Bob-Cast, gibt es irgendeine Frage die ich hätte stellen sollen, die ich nicht gestellt habe?

00:36:40: Alles perfekt!

00:36:41: Super Fragen!

00:36:42: Ich bin auch immer zu danken, aber danke dass du uns um mich weiter begleitet bist

00:36:49: Die Paulina.

00:36:50: Herzliche Grüße und herzlichen Dank, dass du dabei warst!

00:36:53: Ja und alle die den Podcast bis zum Ende gehört haben, herzlichem Dank auch für eure Aufmerksamkeit.

00:36:59: Wir freuen uns euch heute dabei gehabt zu haben beim nächsten Bobcast dabei zu haben Und unseren spannenden Gästen euer Ohr zu schenken.

00:37:09: Eine gute Zeit Bis zum nächsten Mal.

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