Generationenwechsel – ein doppelter Neuanfang
Shownotes
Einleitung
Übergeben und Übernehmen heißt auch: sich selbst neu erfinden. Vanessa Daun und Harald Kieffer sprechen über Identität und Identitätswechsel, Herausforderung in Nachfolgeprozessen im Mittelstand und ziehen Parallelen zu persönlichen Erfahrungen und Lernkurven. Denn Generationenwechsel in Unternehmen bedeutet nicht selten auch zwei Menschen, ein Übergang, zwei berufliche Identitäten in Auflösung und Neufindung.
Warum der Generationenwechsel im Mittelstand so wichtig ist
Vanessa Daun erläutert, dass der Generationenwechsel im Mittelstand ein häufig diskutiertes Thema in den letzten Jahren war. Vorbereitungen für einen reibungslosen Übergang können komplex sein und es ist wichtig, dass alle Beteiligten ihre Rolle und Identität verstehen und anpassen.
Herausforderungen der Nachfolgeprozesse
Nachfolgeprozesse im Mittelstand sind aufgrund der emotionalen und psychologischen Komponenten oft komplex. Beziehungsgeflechte innerhalb der Familie und zwischen verschiedenen Geschäftsrollen erschweren einen reibungslosen Übergang.
Die persönliche Erfahrung von Vanessa Daun
Vanessa teilt ihre persönliche Erfahrung mit ihrem Rollenwechsel von der Schauspielerin zur Unternehmerin. Dieser Wechsel veranschaulicht, wie Identitätswechsel sich nicht nur auf die Karriere, sondern auch auf das persönliche Selbstverständnis auswirken können.
Das Dreikreismodell: Familie, Unternehmen, Eigentum
Ein zentrales Konzept ist das Dreikreismodell, das die Beziehung zwischen Familie, Unternehmen und Eigentum beschreibt. Diese überlappenden Rollen und Systeme erfordern spezielle Aufmerksamkeit und Management, um harmonisch zu funktionieren.
Key Takeaways
- Erfolgreiche Nachfolge erfordert eine klare neue Identität für abtretende Unternehmer.
- Ein attraktives Szenario für die Zukunft der abtretenden Generation ist entscheidend.
- Neue Führungskräfte sollten ihre eigene Identität innerhalb des Unternehmens kultivieren.
Über die Gäste / Gesprächspartner
Vanessa Daun: Co-Moderatorin des BOBcasts und ehemalige Schauspielerin, heute Unternehmerin mit Fokus auf Generationenwechsel im Mittelstand.
Harald Kieffer: Co-Moderator des BOBcasts, bekannt aus Staffel 1, setzt sich mit Fragen zur Unternehmensnachfolge auseinander.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Bobcast, dem Podcast für Menschen die Mittelstand mutig gestalten.
00:00:07: Ob du uns gerade auf Spotify, Apple oder Co hörst?
00:00:10: Schön dass du dabei bist!
00:00:12: Heute bei mir zu Gast ist mein Kollege und Bobcast-Co-Moderator Harald Kiefer.
00:00:18: Ihr kennt ihn aus der Staffel eins und wir haben heute die Rollen getauscht und reden über ... ach hört doch selbst...
00:00:26: Ja Hallo Vanessa, schön dass ich wieder dabei bin.
00:00:30: Hab mich sehr darauf gefreut und hab heute ja die große Freude dir fragen stellen zu können Und ich habe auch ein paar Fragen mitgebracht.
00:00:38: Ich hab mit sehr, sehr viel Interesse die vier Folgen der zweiten Staffel gehört und natürlich ist mir nicht verborgen geblieben das es dir vor allen Dingen um eins geht nämlich um den Generationenwechsel im Mittelstand.
00:00:50: dass es dir um Übergaben geht von der letzten Generation an die neue Generation.
00:00:57: Das habt ihr sehr eindrucksvoll beleuchtet und dazu habe ich natürlich ein paar fragen.
00:01:02: wie so gerade dieses Thema?
00:01:04: Das hat einen ganz praktischen Grund.
00:01:05: Das Thema ist mir im letzten Jahr, wir sind jetzt in dem Jahr im Jahr und im Jahr auch schon in den Vier und Zwanzig so häufig begegnet da haben wir ja auch schon das öfteren drüber gesprochen in dem Kontext dass ich gedacht habe ok jetzt gebe ich dem Thema ein Raum aber nicht dadurch dass ich über das Thema spreche sondern dass sich Menschen sprechen lasse die tatsächlich diesen Prozess erleben und begleiten.
00:01:27: Jetzt könnte man natürlich sagen, wozu der ganze Aufriss.
00:01:30: Warum machen wir uns da jetzt so viele Gedanken drüber?
00:01:32: In der Theorie klingt das so einfach!
00:01:33: Ich wäre auch nicht diejenige, die behauptet, dass ist nicht einfach.
00:01:36: aber die Realität zeigt, dass Nachfolgeprozesse, dass da viel passieren kann währenddessen und das tatsächlich an verschiedenen Stellen eine hilfreiche Begleitung... Das ist was ich gerade genannt habe ne Michelfreicher.
00:01:49: Ja also lass uns über das ein bisschen genauersprechen.
00:01:52: mich interessiert es auch sehr.
00:01:53: Da würde ich vielleicht ganz vor anders anfangen wird sagen Ist dir das vielleicht auch schon mal passiert?
00:02:02: aus Vanessa Gründen interessiert.
00:02:05: Meinst du, bin ich mir selber schon mal nachgefolgt?
00:02:07: Oder habe ich schon einmal an mich selbst übergeben?
00:02:09: Ja!
00:02:09: Ich hab schon mal eine andere Identität von mir übergeben.
00:02:12: Aber ich mach's mal nicht so kryptisch, worauf du glaub' ich anspielst und du weißt es... ...ich nehme aber sehr anders, dass viele da draußen nicht mehr wissen oder nicht wissen.
00:02:21: Ich hatte jetzt schonmal eine andere identität würde ich sagen.
00:02:24: also ich war schon mal jemand anders.
00:02:25: Ich war über dreizehn Jahre lang, das ist sehr lange her, das möchte ich direkt vorweg schicken.
00:02:30: Über dreizehn jahrelang hau- beruflich als Künstler und Schauspielerin tätig.
00:02:34: Das war mein Beruf, das war ein Timer der Identität, das wusste ich damals nicht.
00:02:38: Das hätte ich so nicht bezeichnet aber ich erinnere mich total an den Moment wo ich auf einer Party plötzlich nicht mehr wusste was ich auf die Frage sagen sollte wer bist du?
00:02:49: Und was machst Du?
00:02:50: Und das hatte natürlich im Grund denn ich habe damals nach über einem Jahrzehnt mich entschlossen sowohl die Kultur als auch des Schauspielen zu verlassen.
00:02:58: Ich war damals im Festengagement und eine Firma zu gründen, meine erste Firma ein Trainingsinstitut.
00:03:05: Und ich war auf so vieles vorbereitet.
00:03:07: Ich hatte es gut vorbereitet, ich hatte eine gute Vision ... Ich hatte das auch schon ein paar Jahre gemacht nebenher und dachte so jetzt ist es soweit!
00:03:14: Ich war auf eine Sache nicht vorbereitet nämlich dass soviel von meinem Beruf vorher tatsächlich identitätsbringend war.
00:03:23: Das klingt zu hochtrabend aber ich war nicht vorbereitet auf die Frage und den Moment, dass sich auf einer Party stehe und plötzlich nicht mehr weiß was ich sagen sollte denn ich war in meiner Welt nach meinem Anspruch.
00:03:35: Ich war noch keine Unternehmerin.
00:03:37: Das hatte viel mit mir zu tun, mit dem wie ich mich sehe und fühle.
00:03:41: Und erst Jahre später ist mir klar geworden das was ich da erlebt habe, dass erleben ganz viele und wie du schon sagst, dass erleben Menschen die einen Rollenwechsel haben aber es erleben noch vielen mehr Menschen die ein tatsächlich Identitäkswechsel haben nämlich vom Unternehmer von der UnternehmerInnen zum ja-was denn eigentlich?
00:04:02: Jetzt sind wir schnell, also soweit wollte ich noch gar nicht.
00:04:05: Ich wollte vielleicht vorher nochmal den Punkt aufgreifen der mir sehr zentral scheint Schauspieler und Künstler... Ich habe viel mit solchen Menschen zusammengearbeitet.
00:04:14: Ich bin keiner!
00:04:15: Ich war auch nie einer Weiß ja auch nicht ob ich es gerne gewesen wäre.
00:04:19: Aber eines ist mir überall aufgefallen Die nehmen das mit nach Hause die sind das immer.
00:04:25: Das ist nicht nur ihr Beruf sondern sie sind es Und das ist, was du mit Identität meinst.
00:04:31: Wenn ich dann eben das Büro verlasse oder die Bühne verlasse, dann bleibe ich das und das scheint mir sehr wesentlich zu sein.
00:04:39: Ich weiß nicht ob es Menschen gibt, die einen Beruf ausüben, den sie um siebzehn Uhr abgeben?
00:04:44: Vielleicht gibt's das aber in dem Fall ist es definitiv nicht so.
00:04:47: Das scheint mir ein bisschen vergleichbar zu sein mit dem Thema über das wir heute sprechen nämlich mit Menschen, die an Lebenswerk Errichtet haben häufig die viel, viel mehr als jemand von ihnen gefordert hat.
00:04:59: Investiert haben deren Zentrum, die häufig die ganze Familie damit einbezogen haben und das legst du nicht einfach ab.
00:05:07: Das war mir zentral
00:05:09: Ja, total.
00:05:09: Darf ich da noch mal ganz kurz reingehen?
00:05:11: Denn das was du beschreibst macht mir auch nochmal deutlich wo diese Schnittmengen sind.
00:05:15: und das eine ist das was man so selbstverständlich Künstlern zuschreibt.
00:05:19: Die nehmen das mit nach Hause.
00:05:20: aber Ich würde es gerne mal pragmatisch machen.
00:05:22: Das is die Art wie Du auf die Welt drauf blickst.
00:05:26: Das ist die Art was Du sehen willst.
00:05:28: Es ist die art was Du vielleicht wieder mit in den Beruf und in das Tun rein transportieren willst.
00:05:34: Als Künstler, das Gleiche als Unternehmerin.
00:05:38: Du guckst in die Welt rein!
00:05:40: Das ist ... Die Art was du sehen willst.
00:05:43: Wo entsteht Geschäft?
00:05:46: Wo gehen Menschen miteinander um?
00:05:48: Wo gibt es Opportunitäten?
00:05:50: Also all das...das ist der Blick.
00:05:52: Und auch Unternehmer und Unternehmerinnen.
00:05:55: Ich kenne niemanden und das mag an mir liegen dass ich vielleicht diese Menschen nicht kenne Das nicht auch mit nach Hause nehmen.
00:06:03: Es ist ja auch in dem Fall des Unternehmens und der Unternehmerin fast immer auch eine Verantwortung für andere, ne große soziale Verantwortung, ne psychologische Verantwortung für Andere was bei Künstlern nicht immer der Fall sein muss.
00:06:18: Und das verstärkt ja wahrscheinlich diese Art, wie man auf die Welt blickt was mir sehr gut gefällt als Bild also womit ich ganz schnell etwas anfangen kann.
00:06:25: Das stimmt!
00:06:26: Das hat ja Folgen.
00:06:27: Ich bin ja nicht Künstler sondern das zeigt sich ja an dem wie ich die Welt sehe und dass ist beim Unternehmer vielleicht auch so.
00:06:32: Wir sprechen fast ausschließlich im Moment über die Person die ihre Identität ab geben sollte.
00:06:39: Wie ist es denn mit den anderen?
00:06:40: Da kommen ja auch neue dazu, was fällt dir dazu ein?
00:06:43: das ist bei dir du bist dann die Unternehmerin geworden.
00:06:46: wahrscheinlich ist dass die andere Seite
00:06:49: ich würde erstmal auf unternehmensseite blicken weil mir das so als erste antwort sofort einfiel die übernehmen ja.
00:06:55: also es gibt so einen.
00:06:56: das habe ich auch Im Vorfeld ist mir das noch mal begegnen habe gedacht, wenn wir darüber sprechen und das auftaucht sage ich das vielleicht Mal ja es gibt so drei Rollen Modell.
00:07:05: Das kann man sich vorstellen wie drei Kreise die dann sind drei Systeme dass eine System ist Familie das andere System ist Unternehmen und das dritte System ist Eigentum.
00:07:14: So und in Familienunternehmen haben wir das sehr deutlich das heißt diese drei Kreisen überlappen sich gegenseitig Und diese drei Kreise sind nicht nur Rollen, sondern da stecken auch Identitäten hinter.
00:07:26: Ich glaube das einfachste um ganz kurz in einer Nutschale zu verdeutlichen worum es geht.
00:07:34: Ich bin vielleicht eine Tochter, die Tochter eines Unternehmen muss.
00:07:39: Dann habe ich zu meinem Vater eine Beziehung.
00:07:44: Dann soll ich in ein Unternehmen rein.
00:07:46: Vielleicht war ich vorher schon drin, vielleicht nicht und in dem Unternehmen selber habe ich auch die Rolle Tochtervater aber ich darf ja auch eine neue Rolle entwickeln und dann später sogar Unternehmerinnen.
00:08:00: Wir reden an der Stelle nicht nur über Rollen sondern wir reden tatsächlich darüber wie gehe ich denn mit diesen unterschiedlichen Systeme um?
00:08:09: Und gegebenenfalls was ja auch häufig der Fall ist hab' ich als Tochter Anteile des Unternehmens.
00:08:14: Mein Vater vielleicht auch noch, vielleicht auch andere.
00:08:17: Wie gehe ich denn mit diesem um?
00:08:19: Und aus allen drei Blickrichtungen verhalte ich mich anders und die Kombination, die da entsteht macht das so individuell an der Stelle.
00:08:28: Das klingt komplex weil da verschiedene Muster ineinander verflochten werden was mir ja selber nicht immer bewusst sein muss.
00:08:37: Ich glaube auch dass kann super gut funktionieren.
00:08:41: Es gibt wahrscheinlich auch sehr viele Fälle, in denen diese Komplexität von den Menschen in den Griff bekommen wurde.
00:08:48: Die Frage ist nur woran liegt es wenns funktioniert und woran liegts wenn's nicht funktioniert?
00:08:53: Also das ist für mich ich arbeite jetzt im Moment mit meiner Tochter zusammen.
00:08:57: Das ist ganz frisch!
00:08:58: Ich merke aber dass wir in unseren gemeinsamen Calls das Papa-Tochter in fünf Minuten vergessen haben.
00:09:07: Es ist auf einmal weg.
00:09:08: Ich weiß nicht warum, das ist keine Absicht!
00:09:10: Sie hat sich natürlich am Anfang gefragt ob sie im Call mit vielen anderen Leuten Papa zu mir sagen kann und macht es nichts sondern ihnen meinen Vornamen.
00:09:16: was für mich ungewöhnliches... Das gab's in unserer Familie vorher nicht aber ich habe mich ganz schnell dran gewöhnt.
00:09:21: Das ist auf allem eine Kollegin Und der Punkt woran das liegt, der scheint mehr viel mit der Identität zu tun haben.
00:09:28: Die Möglichkeit, die eigene Identität so klar zu formulieren und so klar in mir selbst zu entdecken.
00:09:36: Du hast zu mir mal gesagt da muss jeder auch ein bisschen seine eigenen Hausaufgaben
00:09:40: machen.
00:09:41: Ja ich würde es ganz gerne aufnehmen Harald!
00:09:44: Ich glaube wodurch es euch so leicht fällt.
00:09:46: jetzt kenne ich sowohl deine Tochter als auch dich und also den Kontext in dem ihr da zusammenarbeitet.
00:09:50: Es gab einen Abstand vorher und vor allen Dingen die Führungspersonen.
00:09:54: in diesem Kontext ist deine Tochte Und das ist ja schon mal rein hierarchisch eine gute vorbereitende Sache.
00:10:00: In den Unternehmen selber haben wir es ganz oft, dass die Tochter oder der Sohn, der jünger ist, der immer das Kind isst übernimmt.
00:10:08: Es ein anderes geübtes... Machtverhältnis, bitte in Anführungsstrichen gerade.
00:10:14: Deine Ursprungsfrage war okay.
00:10:16: wie kommt es das wenn es gut gelingt?
00:10:18: Ich und nicht nur weil es mein Beruf ist ich beobachte und das haben wir auch in den vier Folgen gehört die es gab dass wenn Menschen ihre Hausaufgaben machen an der Stelle und vor allen Dingen auch diejenigen die übergeben wollen sich gut vorbereiten sich klar sind dass es nicht nur um Rollen geht sondern dass in diesen Rollen Anteile von Persönlichkeit sind Identität und das draufgucken.
00:10:42: Und vor allen Dingen, wenn Sie dann gucken gerade die, die übergeben wollen vielleicht bin ich jetzt wieder zu schnell aber ein attraktives Bild- und Szenario für sich entwickeln was bin ich?
00:10:53: Wenn ich dass nicht mehr bin der Mensch, der das Unternehmen aufgebaut hat oder ganz lange das Unternehmen geprägt hat, wenn der rausgeht Was ist er oder sie, wenn er nicht mehr unternehmer rein ist?
00:11:08: Ich habe natürlich den Zwischengedanken, wenn jemand das zu seiner Identität gemacht hat.
00:11:15: Ganz unbewusst ist reingewachsen über viele Jahre des wirtschaftlichen Kampfes, des Überlebenskampfes – das Erfolgs der schönen und der traurigen Szenen die man damit erlebt dann nimmt er das ja mit Und das wird immer Teil seiner Identität und seine Persönlichkeit bleiben.
00:11:33: Also ist das denn nicht auch denkbar, dass man... also ich habe das erlebt!
00:11:38: Ich hab jemanden beerbt der sehr große Fußstapfen hinterlassen hat.
00:11:44: Das war ein großer Journalist dessen Position ich übernommen habe und ich hab von vornherein gesagt, Ich will nicht in diese Fuß stapfen!
00:11:52: Die Fuß stapften waren mein Problem.
00:11:55: Ich wollte eigene Fuß stapfe machen und das Glück war dass diese Person Will das jetzt nicht weiter ausführen?
00:12:02: Dass diese Person auch ihre Fußstappe mitgenommen hat Die wollte keine Übergabe groß, die wollte sie bleiben.
00:12:10: Und was aus ihm geworden ist weiß ich nicht.
00:12:11: ob er es geschafft hat weiß sich auch nicht aber mich hat das sehr beeindruckt dass da jemand alles komplett seine ganze Identität alles mitnimmt.
00:12:19: Ist das nicht möglich?
00:12:21: Ja ich glaube das ist möglich aber ich glaube dass es schwierig ist Weil es viel Bewusstsein braucht und wir reden ja gerade über, schönerweise reden wir über so vier Perspektiven auf das Thema.
00:12:32: Ich gehe mal zu der Perspektive weil's mir sofort eingefallen ist zurück.
00:12:36: ich damals als Schauspielerin habe ganz gut hinbekommen mit der Schauschwählerei also hat ganz gut geklappt Und die dann die Kultur und die Kunst verlassen hat und ein Unternehmen gegründet hatten Trainingsinstitut schon vorher und dann Unternehmerin war und einen Beruf ausgeübt hat.
00:12:53: Ich musste, jetzt bin ich bei den Fußstapfen.
00:12:55: Mir ist über die ersten Jahre hinterher gelaufen, dass es im Internet so viele Fußstopfen von mir gab Produktionsmitschnitte Fernsehmitschnitten, die ich gemacht habe Artikel über mich und ich habe diese Fußstopfe der alten Vanessa gar nicht wirklich losbekommen.
00:13:15: also Menschen haben immer noch die Schauspielerin oder Kunstschaffende in mir gesehen, was nicht schlimm war.
00:13:23: Aber ich verkaufte mittlerweile ein anderes Produkt um eine andere Dienstleistung und das hat dem nicht geholfen.
00:13:29: Was ich gemacht habe ist... Ich bin noch bei den Fußstapfen.
00:13:31: Ich hab einen Unternehmen engagiert und alles, was man damals löschen durfte aus dem Internet gelöscht.
00:13:37: Nicht alles wurde rausnehmbar wegen Rechten aber ich habe diese Fußstapeden der alten Vanessa.
00:13:42: wenn ich jetzt mal so in zwei Personen Identitäten trennen würde, habe ich sie mitnehmen lassen.
00:13:48: So gutes ging!
00:13:49: Weil es mir so sehr im Weg stand.
00:13:51: Also dem, was ich mittlerweile tat ... ... mal in Unternehmen einen Nachfolgen da ein Senior, eine Senioren übergibt und Ich finde das deswegen, ich habe gesagt, dass ist schwierig.
00:14:04: Das ist noch eine andere Situation empfinde ich so weil gerade in Familienunternehmen die DNA aus den verschiedenen Generationen immer mitschwingt.
00:14:13: Und die Fußstapfen mitzunehmen... Ich mag das Bild!
00:14:17: Das geht mit Sicherheit.
00:14:19: Ich glaube aber, das ist sehr schwer.
00:14:21: Was auf jeden Fall geht, es deutlich und klar zu machen... ...ich mit dem wer ich war, wer ich bin wie ich geführt habe,... ...wie ich meine Beziehung zu den Mitarbeitenden geführt haben,... ...zu den Kunden, zu den Partnern,... ...ich gehe jetzt raus und diejenigen, die das heute machen,... ...die machen das auf ihre Art und Weise.
00:14:40: Und ich fusche da auch nicht mehr rein!
00:14:42: Ja, ich möchte jetzt nochmal ein klein bisschen stur sein.
00:14:45: Ja, sei mal!
00:14:46: Ich kenne dich ja heute und nicht als Schauspielerin und Moderatorin von früher.
00:14:49: Und ich finde, du hast deine Sichtweise, deine Identität von damals mitgenommen ... Eine ganz spezifische Art, wie du heute als Unternehmerin arbeitest die sehr viel mit deiner letzten oder mit deine Identität.
00:15:01: Die Du nicht abgegeben hast, die Du nicht verloren hast sondern die Du in einem völlig neuen Feld.
00:15:07: Das ist ja eine Identität ist hier nicht für was Bestimmtes.
00:15:10: Die hast Du ja immer komplett überall bei Dir und das hast Du beibehalten.
00:15:13: und ich mag es ganz besonders wie Du es machst!
00:15:16: Und das hat auch sicherlich mit diesen alten Fußstapfen zu tun.
00:15:22: Der Fußstapfenbild ist für mich deshalb so wichtig, weil große Fussstapfe auszufüllen geht nicht.
00:15:27: Aber vielleicht ist es ja auch gar nicht nötig, wenn man hat eigene Fussstoffen die können kleiner sein oder krumm oder sonst was sein aber das sind dann eigene Fusstapfeln.
00:15:34: und wenn man die beiden Sachen ein bisschen auseinander dividiert kriegt, dann kannst du manchmal auch leichter
00:15:39: sein.
00:15:39: Ja Harald!
00:15:40: Und ich mag es wenn du stur bist und wir sind genau an dem Punkt für den ich sensibilisieren will Weil das... Ich sehe's genauso.
00:15:46: Heute sind alle Anteile von mir integriert.
00:15:50: Das ging aber nur, weil ich diese Trennung für die Außenwahrnehmung geschaffen habe.
00:15:54: Ich war ja immer die gleiche Person und Persönlichkeit.
00:15:57: Es geht ja nicht darum ein Teil von mir zu negieren, ja?
00:15:59: Und den anderen Teil... Ja das haben wir richtig, ja!
00:16:03: Und um die geht es ja auch.
00:16:04: Fußstapfen ist das eine, da treten wir rein, die hinterlassen wir.
00:16:07: Vielleicht hast du recht, wenn wir das Bild nehmen?
00:16:09: Eigentlich kann man das nicht mitnehmen, die sind noch da!
00:16:11: Die Frage ist nur wer tritt da rein oder tritt man da rein und macht einen anderen Weg... Oder
00:16:15: tritt
00:16:16: daneben?!
00:16:16: Genau, das meine ich.
00:16:18: Aber es geht um Außenwahrnehmung wie Menschen und Sehen, wie Partner und Sehnen also nicht die Lebenspartner.
00:16:22: ne und darum geht es und da braucht's eine Trennung in den Unternehmen sagen wir oft auf den Thron setzen.
00:16:28: Also ganz klare und da gehts nicht um Rollen Das ist ein bisschen zu kurz.
00:16:33: Es geht auch um Rollen, aber es geht um Anteile der Persönlichkeiten die in den Unternehmen und in dem neuen Identität Platz finden dürfen.
00:16:42: ja
00:16:42: wenn du angesprochen wirst wir haben da was großes vor.
00:16:46: Wir wollen Generation wechseln.
00:16:48: Wir wollen eine übergabende Nachfolge machen.
00:16:50: wer spricht dich an?
00:16:51: Ist das die Person geben will oder die Person, die sagt kann sie nicht mal mit meiner Mutter oder mit meinem Vater reden weil so geht das gar nicht.
00:16:59: Ich will ja gerne aber so kriegen wir es nicht hin.
00:17:01: wer spricht sich an?
00:17:03: Ja hier nachdem wie weit das Unternehmen schon ist in der Nachfolge.
00:17:06: Tollerweise sprechen mich auch Nachfolgen da an also die Söhne und Töchter.
00:17:11: Das ist aber weniger.
00:17:13: mehr sprechen mich diejenigen die übergeben wollen an und das liegt meistens daran Wenn ich das jetzt mal in der Summe, wenn ich da meine Teilmenge finden will.
00:17:21: Es liegt meistens daran wie weit ist das Unternehmen in diesem Nachfolgeprozess schon gedient?
00:17:26: und wenn mich der Senior oder die Senioren oder den Mensch der übergeben will ja?
00:17:31: Wenn er mich anspricht dann ist es meistens dass der noch sehr gestaltend im Unternehmen unterwegs ist und dass das angebahnt werden soll.
00:17:40: Und dann ist natürlich logisch dass das der Mensch ist.
00:17:43: Ich habe aber wie gesagt auch Nachfolgende die mich ansprechen.
00:17:45: Dass du angesprochen wirst, ist ja ein Hinweis darauf, dass da durchaus ein Problembewusstsein existiert und das man auch nix falsch machen will.
00:17:52: Ist das so?
00:17:53: Ja es ist meistens ein Gefühl und es geht meistens um die Frage wir sind auf der einen Seite Familie.
00:18:01: wie kriegen wir das hin ohne die Beziehung zueinander zu zerstören.
00:18:04: Das sind diese drei Kreise von denen ich gesprochen habe.
00:18:07: Wie kriegen wir den Teil Unternehmen so übertragen, immer beeinflussen wird, aber nicht kaputt macht.
00:18:18: Also ich war fast nur in großen Unternehmen gearbeitet und eine der ungeschriebenen Regeln, die ist natürlich formal nicht gebt.
00:18:25: Aber ungeschriebene war Partner- und Familienmitgliede nie in derselben Abteilung.
00:18:30: Das ist jetzt in einem Unternehmen von denen du gerade sprichst vollständig unmöglich.
00:18:34: Es ist sogar einer der Quellen des Erfolges das eben genau umgekehrt gehandelt wird.
00:18:38: aber genau das ist dann das Problem dass man diese Bereiche sich da klar überschneiden nicht gegenseitig gefährden darf.
00:18:46: Gedanken, Unsicherheiten die da mitkommen.
00:18:49: Aber da haben ja die Gäste in den letzten Folgen schon drüber gesprochen.
00:18:52: So und jetzt bist du angesprochen?
00:18:54: Und jetzt geht's los!
00:18:55: Jetzt gehst Du in eine Beratung.
00:18:56: Da hast ein paar Sachen schon gesagt.
00:18:58: Du hast gesagt jeder oder das habe ich von Dir zitiert.
00:19:01: Jeder muss seine Hausaufgaben machen.
00:19:03: was machst Du denn um diesen Punkt sicherzustellen?
00:19:05: Das müssen die Leute ja selber machen.
00:19:07: Du kommst ja nicht um ihnen irgendeine Lösung oder Rezept zu liefern.
00:19:11: Ich kann ja nur sicherstellen dass ich die Dringlichkeit bewusst gemacht habe.
00:19:14: ob sie es nehmen oder nicht ... liegt ja immer bei denen.
00:19:17: Ich mache dann, also du ... ... es praktisch.
00:19:19: was machst du denn?
00:19:20: Also erst mal rede ich viel darüber dass das wichtig ist und dann sage ich sind Sie bereit einen ungewöhnlichen Weg mit mir zu gehen... Und dann lasse ich sie als allererstes visualisieren und das meint Stift Papier in die Klausur gehen sozusagen mit sich selbst und male mir ein Bild von dem wie es aussieht wenn Du einerseits das Unternehmen verlassen hast oder aber wenn Du mit deinem Geschwisterteil das Unternehmen führst.
00:19:48: Wer ist da?
00:19:49: Wie viel Abstand, wieviel Nähe gibt es?
00:19:52: Wo sind die Beteiligten?
00:19:55: Wie groß ist es, wie klein ist es?
00:19:57: und für den Nachfolgen... Da kann man's wahrscheinlich am deutlichsten machen gehts darum wo bist du Wie geht es dir damit?
00:20:06: Und total spannend, falls ich... Ich hoffe jetzt bin ich wieder nicht zu schnell.
00:20:09: Das meiste Bild was mir als erstes begegnet ist vom Senior oder der Seniorin, ist, ich sitze am Strand, ich habe ein Drink in der Hand neben mir ist mein Partner und meine Partnerin, ich hab eine Palme.
00:20:21: Ich will das nicht kleinreden!
00:20:23: Und das Spannende ist aber dass es mir so häufig begegnete.
00:20:26: Und das Nächste spannende is', um deutlich viel mehr als ich sitze am Strand.
00:20:33: Ich habe ein Drink in der Hand und neben mir ist jemand, es geht mir gut in die Sonne
00:20:36: scheint.".
00:20:37: Denn was auch passiert ist wenn ich dann mit den Menschen drauf schaue und sage okay was tust du da täglich?
00:20:44: Dann hält dieses Bild der emotionalen Prüfung überhaupt nicht statt!
00:20:48: Und dann gehe ich einen Schritt weiter und sage ok und wenn wir das... Das kann ja auch sein aber was ist der andere Teil?
00:20:55: und dann sind wir da wo's darum geht.
00:20:56: wer bin ich?
00:20:58: Was kann ich mir vorstellen Sobald ich nicht mehr der Geschäftsführer, die Geschäftsführerin bin.
00:21:05: Mir kommt in dem Moment sofort der Gedanke was denkt denn der Nachfolger?
00:21:08: Das kann fiktiv sein aber ich habe so Dinge schon auch gehört das Nachfolge gesagt haben naja die sollen sich die dies vorher gemacht haben sollen sich jetzt einfach raushalten.
00:21:17: wenn sie sich dann raus gehalten hat Dann wirkte das befremdlich.
00:21:21: Moment mal, das war doch lange seine Sache!
00:21:23: Wieso krieg ich da keinen Rat?
00:21:25: Wieso bekomme ich keine Beteiligung?
00:21:26: Das heißt so ein klare Strich.
00:21:28: ist es nicht eine klare Grenze zu ziehen und zu sagen Ich gehe jetzt an den Strand und trinke einen Cocktail Und kümmere mich nicht mehr darum was in meinem Lebenswerk passiert?
00:21:40: Ein total spannend.
00:21:41: Wir sind wieder in der Außenperspektive.
00:21:43: Die Klarheit die sich die Menschen erobern dürfen, sowohl der Nachfolger als auch derjenige über die Klarheit ist ja für mich selber.
00:21:54: Aber sollte noch einmal klarer sein für die im Außen damit diese Verwirrung nicht so groß ist.
00:22:01: Mir ist gerade eingefallen wenn es Identität ist dann bleibt das Identität und dann sind die Hausaufgaben wichtig.
00:22:07: So jetzt läuft der Prozess und es gelingt.
00:22:12: Wie lange bleibst du dabei?
00:22:13: Bist du gefragt, wie lange hältst du es für nötig, dass das Bewusstsein für die Besonderheit der Situation aufrechterhalten wird.
00:22:22: Gute Frage liegt am Beratungsanliegen.
00:22:24: Ich bleibe meistens länger als ich es gedacht hätte Denn es gibt häufig den Fall, dass der Nachfolgeprozess stockt und er stockt Meistens in den Momenten wo?
00:22:39: Der Mensch hat das Bild gezeichnet.
00:22:41: Ja, also Stiftpapier... ...hat herausgefunden.
00:22:45: okay es ist vielleicht auch die Insel aber es ist noch so viel mehr.
00:22:49: und dann gibt's ganz häufig den Moment wo jemand loslässt weil der Nachfolgeprozess schon im Laufen ist und so viele andere Dinge dringend und wichtig werden und jemand denkt ok ich hab's ja ich weiß was hingeht und in dem moment Dann passieren ganz spannende Sachen.
00:23:07: Häufig ist es irgendwie die, die nachfolgen?
00:23:09: Ja, die gehen schon voran aber irgendwie geht der Mensch, der übergeben soll nicht raus aus dem Unternehmen und keiner redet drüber.
00:23:16: Ist ein bisschen wie die Kaisers neue Kleider ja.
00:23:18: Keiner spricht das an total häufig oder aber ein menschliches Gluss.
00:23:23: und ich hab den Klarheit, ich habe bei dem Prozess durchlaufen und die Nachfolge übernehmen.
00:23:30: Irgendwie mischt dann in Krisenzeiten oder immer, wenn es hart auf hart kommt.
00:23:35: Kommt der Mensch, der vorher da war?
00:23:37: Mal rein!
00:23:38: Auf den Kaffee und auf dem Plausch mit den Mitarbeitenden.
00:23:41: Ich sag nicht dass das falsch ist aber diese Nachfolgeprozesse und deine Frage war ja wie lang bleibst du drin?
00:23:45: Ja ich bleibe so lange drinnen.
00:23:48: also erstens wieder wie
00:23:49: du gewünscht bist.
00:23:50: Wie ich gewünsch bin und der Auftrag gehende sagt bleibt noch ein Augenblick.
00:23:54: Ja ich gehe auch selber eigenmächtig raus wenn ich sage okay es läuft Ihr braucht mich nicht mehr, weil mein Ziel ist.
00:24:01: Und meinen Auftrag verstehe ich.
00:24:03: Ich klopfe mit euch alles ab was ich von der Perspektive meine dass es braucht das ihr selbstständig euren Weg gehen könnt und dann bin ich raus.
00:24:13: Bin ja selbst viel in Unternehmen unterwegs und merke auch Dass man häufig zu früh sagt Das Ziel ist erreicht und jetzt läuft's.
00:24:21: Und da fällt mir immer ein, dass wohl beim Bergsteigen die meisten schlimmen Unfälle beim Abstieg geschehen.
00:24:28: Man kann sich das ja leicht vorstellen.
00:24:29: Man hat das Ziel erreicht und man stand oben auf dem Gipfel, hat das Gipfelkreuz berührt – jetzt müssen wir nur noch runter!
00:24:35: Das kann ja kein Problem sein.
00:24:37: Und dann passieren die schlimmen Dinge und in diesen großen Veränderungsprozessen ist, glaube ich, ein langer Nachlauf.
00:24:44: der Bewusstesten können die Leute auch selber machen.
00:24:46: Da muss man eigentlich unbedingt begleiten was man nicht sehen kann.
00:24:49: Vanessa hat gerade den Kopf geschüttelt.
00:24:50: also du siehst das anders.
00:24:53: Du glaubst auch der nachlauf kann von dem Beteiligten nicht wirklich alleine bewältigt werden.
00:24:58: Ja!
00:24:59: Ich glaube es braucht einen unabhängigen Spiegel Damit ich mich kritisch, egal an welcher Position bin.
00:25:04: Damit ich die Möglichkeit habe, mich in einem sicheren Raum kritisch zu prüfen und zu sagen, hab' ich wirklich alles im Blick!
00:25:10: Und was du sagst mit diesem Gipfel... Ja?
00:25:12: ...und dieser Gefahr, sich zu verletzen wenn man absteigt, die deutlich höher ist, es erinnert mich sofort erste Lebensabschnitt ja?
00:25:19: Ich als Künstlerin war halt immer gesagt Es gab in so nem Stück Wenn man das gespielt hat oder mir ging's so, ja?
00:25:24: Es gab immer so kritische Szenen von dem man wusste okay Das ist wirklich knifflig, das jetzt gut auf die Bühne zu bringen.
00:25:32: Und dann war es aber deutlich knifflicher nach dieser Szene wenn man gesagt hat oof!
00:25:36: Die haben wir gut hinbekommen, das hat alles funktioniert.
00:25:39: also da die Spannung zu halten damit das gesamte Stück als Projekt oder als Stück gut gelingen kann.
00:25:45: Gleiches wenn ich in die Unternehmen gehe und ich rede nicht von fiktiven Beispielen Aber natürlich verfrämde ich die gerade so dass sich niemand irgendwie Bloßsteller in den Projekten Übergaben, wo das eine habe ich ja beschrieben.
00:25:59: Oh jetzt hab' ich alles und dann entflutscht es mir trotzdem weil ich die Aufmerksamkeit nicht draufgehalten habe.
00:26:05: aber mir fällt gerade auch noch ein wir haben's auch in Verkaufsprozessen wenn Firmen zu oder verkauft wurden dass die Menschen in dem Moment wurde es dann... Das ist ein anstrengender Prozess!
00:26:16: Ein langwieriger anstreggender Prozess der wirklich viel Energie von den Menschen fordert.
00:26:20: und wenn das getan isst es wirklich häufig zu beobachten Ah, danach!
00:26:26: Dann ist alles.
00:26:26: Und dann lassen immer noch viele Menschen los und dann passieren ganz ungute Dinge weil die Mitarbeitenden dürfen ja immer noch mitgenommen werden ich darf immer noch präsent sein Ich muss das gut zu Ende bringen wie damals so ein Stück.
00:26:41: Das ist erst zu Ende wenn der Vorhang gefallen ist.
00:26:45: genau das
00:26:46: Haffe ich mir.
00:26:46: das Bild ist schön dass kann man sich gut merken Klasse.
00:26:50: Es ist ein Thema Identität, ich fange gerade erst richtig an darüber nachzudenken was das alles bedeutet.
00:26:55: und mir fällt natürlich sofort ein dass all diese Verhaltensweisen die Senioren kommen noch mal in die Firma, die sprechen mit denen die sie eingestellt haben, die bei ihnen Praktikum gemacht haben Das ist menschlich, das ist richtig, das is gut.
00:27:07: Und es geht nicht darum zu sagen du hast hier nix mehr zu suchen sondern es geht darum wie du's jetzt so schön geschildert hast sich dessen bewusst zu sein was es für Wirkungen hat Was es für wirkungen auf mich selbst hat.
00:27:18: Ja.
00:27:19: Die Sache mit dem Cocktail am Strand, ist es das?
00:27:22: Oder habe ich einfach eine Art den Cocktailam Strand zu trinken wie ich eben durch die Identität... Also ich denke sich da ein Bewusstsein fürszuschaffen, ist wahrscheinlich der einzige Lösung, das gibt.
00:27:31: In meiner Welt ja!
00:27:32: Ob das für andere auch so gilt dürfen sie entscheiden.
00:27:34: So
00:27:34: also meine ersten Fragen wenn ich losgeworden.
00:27:37: Vielen vielen Dank.
00:27:38: Ich weiß nicht wie wir's jetzt machen.
00:27:40: zur ungewöhnliche Folge.
00:27:41: Ich übergebe jetzt wieder an Vanessa.
00:27:43: Achso Harald beendet die Folge merke ich gerade.
00:27:46: Herzlichen Dank, dass du da warst.
00:27:47: Jetzt kommt sogar ich ins Stocken!
00:27:48: Herzlichen dank, dass ihr, die ihr zugehört habt und bis zum Ende zugehört habt.
00:27:52: Wir freuen uns auf die nächsten Folgen im Bobcast.
00:27:56: Bobcast mit Gast wird es weiterhin sein.
00:27:59: Und vielleicht sehen wir ja auch den Harald nochmal wieder.
00:28:01: Respektive Hören.
00:28:03: Das finde ich schon klasse.
00:28:04: Bis ganz bald!
00:28:06: Ja, das Ende haben wir nicht durchsprochen.
00:28:09: Das war der Fehler, den wir gerade eingemahnt haben!
00:28:12: Wir haben nur bis zum Ziel gedacht, bis zum Gipfel und deswegen dachte ich, wir können jetzt noch eine dreiviertel Stunde weiter plaudern aber wahrscheinlich erwartest du schon...
00:28:21: Mega schade, das hätte man auch nutzen können, ne?
00:28:24: Ich bin ja Moderator also muss ich zum Ende kommen.
00:28:27: Wir waren wahrscheinlich deutlich länger als du folgst.
00:28:29: Das wäre gar nicht mal so dramatisch wie schnell einem sowas passieren kann die Spannung, den Giffel zu erreichen und dann irgendwie den Schlusspunkt.
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